+
Erst stundenlang im Feuerwehreinsatz, dann gefeuert: Simone Herter von der Feuerwehr Althegnenberg.

Innenminister: Kündigung der Feuerwehrfrau "einfach schäbig"

Althegnenberg - Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat die Kündigung gegen eine junge Feuerwehrfrau aus Althegnenberg (Kreis Fürstenfeldbruck) scharf verurteilt.

Innenminister Joachim Herrmann

Wie berichtet hatte die 21-Jährige in der Probezeit ihre Anstellung als Lageristin verloren, nachdem sie wegen ihres Einsatzes bei der Freiwilligen Feuerwehr eine gute Stunde zu spät zur Arbeit gekommen war– über einen Kollegen hatte sie im Betrieb Bescheid sagen lassen. „Das ist einfach schäbig“, sagte Herrmann. Ein Arbeitnehmer, der sich ehrenamtlich engagiert, dürfe dadurch auf keinen Fall benachteiligt werden. Viele Arbeitnehmer akzeptierten das und seien sogar stolz auf das Engagement ihrer Mitarbeiter. Das Verhalten des Unternehmers, der der jungen Frau ohne Angaben von Gründen gekündigt hat, dürfe auf keinen Fall Schule machen. „Jeder von uns, auch der Chef dieser Firma, verlässt sich täglich darauf, dass die Freiwillige Feuerwehr einsatzbereit ist“, sagte Herrmann. Der Minister appelliert an den Kleinbetrieb, die Kündigung zurückzunehmen.

cal

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Daniel aus Oberschweinbach
Die Hochzeit von Manuela und Christian Staffler aus Oberschweinbach liegt noch kein ganzes Jahr zurück und nun gibt es wieder einen Anlass zum Feiern. Jetzt kam nämlich …
Daniel aus Oberschweinbach
Schwerer Unfall auf der B2 löst großen Staus aus 
Fürstenfeldbruck – Ein schwerer Unfall auf der B 2 bei Puch hat am Montagabend zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt.
Schwerer Unfall auf der B2 löst großen Staus aus 
Der XXL-Umzug der Stadtwerke Fürstenfeldbruck
Die Stadtwerke beziehen ihre neue Firmenzentrale. Ab Dienstag sitzen die Mitarbeiter in neuen Büros an der Cerveteristraße. Sie haben ihre Kisten schon gepackt. Doch bei …
Der XXL-Umzug der Stadtwerke Fürstenfeldbruck
Neuer Roman: Wenn Roboter Gefühle und Rechte bekommen
In wenigen Tagen erscheint das neue Buch der Science-Fiction-Autorin Theresa Hannig. Es geht um künstliche Intelligenz und eine totalitäre Bundesrepublik. 
Neuer Roman: Wenn Roboter Gefühle und Rechte bekommen

Kommentare