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Feierten das Richtfest (vorne v. l.): Zimmerer Martin Winkler, Bürgermeister Erwin Fraunhofer sowie das Planer-Ehepaar Barbara Rieder-Bauer und Stephan Bauer.

Richtfest 

Beim Kinderhaus-Anbau läuft alles nach Plan – sogar das Wetter

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Eigentlich war der Rohbau für die Erweiterung des Kinderhauses in Jesenwang schon Ende letzten Jahres fertig. Doch Bürgermeister Erwin Fraunhofer verlegte das Richtfest aufs neue Jahr, weil er sich da besseres Wetter erhoffte. Und er hatte Glück.

Jesenwang – So einige sorgenvolle Blicke dürfte Fraunhofer in den vergangenen Tagen aus dem Fenster geworfen haben. Aber Petrus hatte ein Einsehen. „Da haben wir wohl den besten Tag erwischt“, sagte der Rathauschef beim Richtfest am Freitag. Die Sonne schien, das eine oder andere Graupelkörnchen, das dennoch vom Himmel fiel, störte das Fest nicht wirklich.

Alles nach Plan also – wie auch beim Kinderhausanbau. „Wir liegen bislang im Kostenrahmen“, sagte Fraunhofer. Knapp 2,7 Millionen Euro sind für den Anbau veranschlagt. Gut investiertes Geld, wie der Bürgermeister findet. Denn damit hat die Gemeinde künftig Platz für vier Kindergarten- und zwei Krippengruppen. „Die Kinderbetreuung nimmt immer mehr zu“, sagte Fraunhofer. Der Gemeinderat habe deshalb im Sinne der Nachhaltigkeit entschieden, als er beschlossen hatte, gleich noch einen ersten Stock für weitere Gruppen zu bauen. „Ein späteres Aufstocken, das sicher nötig geworden wäre, wäre ungleich teurer gekommen“, sagte Fraunhofer. So sei die Gemeinde schon jetzt für die Zukunft sehr gut aufgestellt.

Zwar wird das Obergeschoss zunächst nicht genutzt. Allerdings nimmt die Gemeinde bereits jetzt rund 25 000 Euro für den Ausbau in die Hand. Fraunhofer geht davon aus, dass die Zahl der Kinder in Jesenwang in spätestens zwei bis drei Jahren so weit angestiegen ist, dass das Obergeschoss dann in Betrieb gehen wird.

Der Anbau soll im November fertiggestellt werden. Laut Planer Stephan Bauer liegt man im Zeitplan. Mit Eröffnung der neuen Räumlichkeiten, mit deren Bau im September vergangenen Jahres begonnen wurde, kann dann auch der aus allen Nähten platzende Kindergarten aus dem Rathaus in seine neue Heimat umziehen. „Scherben bringen Glück“, sagte Zimmerer Martin Winkler von der Firma Schlemmer, als er beim Richtspruch traditionell das Weinglas zerdepperte – in diesem Fall vor allem für die Jesenwanger Kinder. ad

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