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Am Gabentisch: Josef Heckl (v.l.), Leonhard Dilger, Erwin Fraunhofer und Hans Wieser. 

Jesenwang

Ein großes Fest für den Altbürgermeister

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Leonhard Dilger hat Jesenwang während seiner Zeit als Bürgermeister maßgeblich mitgestaltet. Nicht umsonst wurde ihm nach seiner politischen Karriere der Titel Altbürgermeister verliehen. Nun feierte das Jesenwanger Urgestein seinen 90. Geburtstag.

Jesenwang – Wenn einer wie Leonhard Dilger seinen Geburtstag feiert, ist das ein Ereignis in Jesenwang. An die 50 Gäste sind zu seiner Geburtstagsfeier im Gasthaus Walch erschienen. Darunter seine Nachfolger als Bürgermeister: Hans Wieser und Erwin Fraunhofer. Den inzwischen als stellvertretenden Landrat fungierenden Wieser hatte Dilger selbst noch als Nachfolger ins Auge gefasst. Außerdem gab sich Josef Heckl, Chef der Verwaltungsgemeinschaft Mammendorf, der Jesenwang seit 1978 angehört, die Ehre. Besagtes Jahr 1978 war aber nicht nur der Startschuss für Jesenwang als VG-Mitgliedsgemeinde. Auch Dilgers politische Karriere begann zu dieser Zeit.

Viele Bauten entstanden

Bis 1996 war er insgesamt 18 Jahre lang für die Einigkeit im Gemeinderat. Nach seiner ersten Wahlperiode wurde der gebürtige Jesenwanger schließlich 1984 zum Bürgermeister gewählt. Während seiner Amtszeit entstanden viele Bauten, die die Gemeinde noch heute prägen. Neben dem Sportzentrum und dem Gemeindehaus im Ortsteil Pfaffenhofen entstand unter seiner Ägide auch die Grund- und Teilhauptschule. Auch den Bau der Kanalisation hatte er in die Wege geleitet. Während seines Amtsantritts als Rathauschef musste er mit seinen Gemeinderäte viele Stunden über diverse Planungsentwürfe debattieren. Der Flächennutzungsplan der Gemeinde entstand in dieser Zeit, was dem Altbürgermeister gut in Erinnerung geblieben ist.

Praktisch in jedem Verein

Aber nicht nur politisch war Dilger aktiv. „Ich war praktisch in jedem Verein dabei“, sagt der Jubilar. Unter anderem lebte er beispielsweise als Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins seine gärtnerische Leidenschaft aus. Und nicht zuletzt wurde unter seiner Federführung als Kirchenpfleger die St. Willibald-Kirche renoviert. Dilger und seine Frau können heute auf zwei Töchter und vier Enkelkinder blicken. Neben der Familie hat die Gemeinde aber immer noch einen Platz in Dilgers Leben. So trifft man den rüstigen Altbürgermeister noch heute bei gemeindlichen Veranstaltungen an. Eines ist in den 90 Lebensjahren des Jubilars nämlich unverändert geblieben. „Ich fühle mich in Jesenwang einfach recht wohl“, sagt er.  ad

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