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Zwischen zwei Kiesgruben

In Jesenwang entsteht ein Lkw-Tunnel

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Dass der Gemeinderat über einen Tunnelbau befinden muss, geschieht nicht alle Tage. Ein Unternehmen möchte auf diese Weise zwei seiner Kiesgruben auf Jesenwanger und Landsberieder Flur verbinden. Untertunnelt werden soll dafür ein Feldweg.

Jesenwang –  Bislang mussten die Laster über Feld- und Waldwege fahren, um von der einen zur anderen Kiesgrube zu gelangen. Nun soll der Tunnel den Weg verkürzen. Dieser soll unter dem Feldweg an der Grenze der Gemeinden verlaufen. Bürgermeister Erwin Fraunhofer (CSU) sieht dies positiv. „Ich hoffe, dass unsere Wege nun weniger beansprucht werden.“

Geplant ist, dass der Weg zunächst abgebaut wird. Dann werden gewaltige Betonröhren mit einem Durchmesser von mehreren Metern verlegt, in denen die Lkws künftig fahren sollen. Anschließend wird die Straße darüber wieder hergestellt.

Johannes Winkler (CSU) zeigte sich vom Abbau wenig begeistert: „Dort fahren schließlich auch die Laster zur Biogasanlage in Egg.“ Josef Hörhager (Einigkeit) glaubt jedoch, dass der Tunnelbau nur wenige Tage in Anspruch nimmt und die Straße schnell wieder befahrbar ist. Otto Wörle (Einigkeit) gab indessen zu bedenken, dass der Kies unter dem Weg der Gemeinde gehört. „Wenn dieser abgebaut wird, müssen wir etwas dafür kriegen.“ Fraunhofer will diese Frage und die sofortige Wiederherstellung des Weges in einer Sondervereinbarung regeln. ad

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