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Startschuss für den Ausbau der Grafrather Straße (v.l.): Reinhard Gmeinder von der Baufirma Klaus, Reinhold Volger vom Amt für ländliche Entwicklung, Kreisverkehrsreferent Andreas Magg, Landrat Thomas Karmasin, Bürgermeister Erwin Fraunhofer, Planer Christian Kraus, Landtagskandidat Georg Stockinger und Christian Gerhard vom Kreisbaua mt.

Spatenstich

Ausbau der Grafrather Straße startet mit einjähriger Verspätung

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Mit einer Verspätung von einem Jahr und einer Woche beginnt am heutigen Montag der Ausbau der Grafrather Straße in Jesenwang.

Jesenwang –  Mit dem Spatenstich wurde der Startschuss für das 1,3 Millionen Euro teure Projekt gegeben. Die Kosten tragen anteilig der Landkreis, die Gemeinde und das Amt für ländliche Entwicklung im Rahmen der Dorferneuerung.

Ursprünglich hätte der Ausbau bereits im vergangenen Jahr erfolgen sollen. Weil die Angebote der Baufirmen aber weit über der Kostenschätzung lagen, musste erneut ausgeschrieben werden. Und auch heuer verzögerte sich der Beginn der Arbeiten noch einmal – diesmal aber witterungsbedingt nur um eine Woche. Statt bereits am 19. März legen die Bagger erst heute los.

Neben der Herstellung der maroden Fahrbahn wird auf der Westseite der Straße auch ein Gehweg errichtet. Bislang endete dieser auf nicht einmal halber Strecke, und die Fußgänger mussten auf der Straße weiterlaufen. Ebenfalls neu werden zwei Verkehrsinseln als Querungshilfe sein: eine an der Einmündung in die Fürstenfeldbrucker Straße und eine am Ortseingang. Außerdem werden auch die Wasserleitungen sowie einige Kanalanschlüsse erneuert sowie Gasleitungen und ein Lehrrohr für den Breitbandanschluss verlegt.

So sieht es bei den Kosten aus

Die Kosten für den Ausbau der Fahrbahn in Höhe von knapp einer Millionen Euro trägt der Landkreis. Die rund 360.000 Euro für den Gehweg entfallen auf die Gemeinde, die wiederum die Hälfte des Betrages als Zuschuss vom Amt für ländliche Entwicklung bekommt. Die Kosten für die Verkehrsinsel innerorts in Höhe von rund 35.000 Euro teilen sich Gemeinde und Landkreis. Knapp 40.000 Euro kostet die Insel am Ortsrand, die die Gemeinde alleine finanziert.

Jesenwangs Rathauschef Erwin Fraunhofer dankte den Bürgern, die den Bau des Gehwegs durch Grundstücksverkäufe erst ermöglicht hatten. Mit dem Fall der Straßenausbaubeiträge werden die Kosten nun nicht auf die Grundeigner umgelegt.

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis 31. Oktober dauern. So lange ist die Kreisstraße gesperrt. Autofahrer müssen den kurzen Umweg über die Staatsstraße bei Moorenweis nehmen.

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