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Die Großbaustelle in Jesenwang hat auch Einfluss auf die Route des Willibaldritts. 

Auswirkungen auch auf den Willibaldsritt

Nächste Großbaustelle in Jesenwang wird Probleme bereiten

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Die eine Großbaustelle in Jesenwang ist gerade erst beendet, da wartet schon die nächste: Im kommenden Jahr wird die Fürstenfeldbrucker Straße ausgebaut. Autofahrer müssen wieder eine großräumige Umleitung in Kauf nehmen.

Jesenwang – Der Ausbau des ersten Abschnitts der Staatsstraße – der Landsberger Straße – wurde heuer durchgeführt. Jetzt steht die Fortsetzung zwischen Huberwirt und Einmündung der Feldstraße auf der Agenda des Straßenbauamts. Wie schon bei der Landsberger Straße hängt sich die Gemeinde an, um einen Gehweg zu errichten.

Keine Umleitung an der Schule vorbei

Bürgermeister Erwin Fraunhofer (CSU) geht von einem Baubeginn im März aus. „Ich hoffe, dass vor Allerheiligen alles fertig ist“, sagte er im Gemeinderat. In den gut sechs bis sieben Monaten dazwischen kommen auf die Autofahrer Behinderungen und Umwege zu. Die Umleitung wird über die Mammendorfer Straße und die B 2 erfolgen. Ursprünglich hatte das Straßenbauamt geplant, die Autos über die Römerstraße zurück zur Staatsstraße zu lotsen. Doch dagegen war Fraunhofer, da der Weg an der Schule vorbei führt. Er sieht eine zu große Gefahr für die Kinder durch den erwarteten starken Verkehr.

Schleichverkehr durch ortskundige Fahrer sei kaum zu unterbinden, so Fraunhofer. Lkw-Fahrern aber soll der Weg an der Schule vorbei per Verkehrsschild verboten werden. Wer dagegen verstößt, riskiert sogar einen Punkt in Flensburg. „Die Polizei hat angekündigt, dort zu kontrollieren“, sagt der Rathauschef.

Bushaltestellen werden barrierefrei ausgebaut

Kinder müssen sich während der Bauzeit auf einen anderen Schulweg einstellen. Durch die Baustelle entlang der Fürstenfeldbrucker Straße sollen sie nicht gehen. Den Weg über die Mammendorfer Straße hält Christian Fleischer (CSU) für zu gefährlich. Dort verläuft der Gehweg nur auf der Nordseite, während der Weg zur Schule an der Südseite einmündet. „Es gibt keine sichere Querungsmöglichkeit“, monierte Fleischer. Fraunhofer will die Kinder daher südlich der Staatsstraße über den Buchenweg zur Feldstraße leiten. Dort sollen sie die Baustelle überqueren und in die Römerstraße gelangen.

Neben der Erstellung eines durchgehend mindestens 1,80 Meter breiten Gehwegs werden Bushaltestellen sowie die Ampelanlage beim Seniorenheim barrierefrei ausgebaut. Geplant sind auch Fahrradständer. Ob der Platz für deren Überdachung ausreicht, wird noch geklärt. Auf die Gemeinde kommen Kosten von geschätzt 640 000 Euro zu. Aber sie kann auf Zuschüsse aus der Dorferneuerung oder von der Regierung hoffen.

Pferde und Kutschen müssen Umweg nehmen

Für den Willibaldritt bringt die neuerliche Baustelle wieder Probleme mit sich. Schon beim Ausbau der Landsberger Straße wurde die Route leicht verändert. Wie Bürgermeister Erwin Fraunhofer (CSU) erläuterte, kann die Strecke diesmal nur über die Kirchstraße führen. Dann müssten Pferde Kutschen und Blaskapellen über die Mammendorfer- in die Römerstraße geleitet werden. Doch die Mammendorfer Straße ist auch Umleitungsroute für Autos. Die Lösung: Die Pkw werden beim Queren des Zuges aufgehalten. Wird die Auto-Schlange zu lang, wird der Umzug kurz unterbrochen, um Autos durchzulassen. Zwei bis drei Unterbrechungen hält Fraunhofer für nötig. Die Behörden seien für diese Lösung offen.

Im Ortsteil Pfaffenhofen sind einige Erneuerungen geplant.

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