Blick zurück: Alle packen mit an beim Maibaumaufstellen im Jahr 2017.	Archivfotos: Peter Weber
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Blick zurück: Alle packen mit an beim Maibaumaufstellen im Jahr 2017.

Jesenwang

Nach Absagen: Hoffnung auf den Herbst

  • Andreas Daschner
    vonAndreas Daschner
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Die Pandemie sorgt auch in Jesenwang für eine Absagewelle. Vier Veranstaltungen können nicht zum geplanten Termin stattfinden. Bei allen hofft man aber auf Ersatztermine noch in diesem Jahr – sogar beim Maibaumaufstellen.

Jesenwang – Eigentlich ist der Tag unumstößlich: Am 1. Mai wird der Maibaum aufgestellt. Punkt. In Jesenwang könnte es heuer aber einen Oktoberbaum geben. Die Pandemie macht es zwar nicht möglich, aber vielleicht nötig. „Der Burschenverein denkt darüber nach, den Baum am 3. Oktober aufzustellen“, berichtete Bürgermeister Erwin Fraunhofer (CSU/BG) bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Das bestätigte auch sein Sohn und Fraktionskollege Markus Fraunhofer, der Schriftführer bei den Burschen ist. Auch für den Ausweichtermin spielt der Pandemieverlauf natürlich eine große Rolle.

Zunächst einmal müssen überhaupt wieder Veranstaltungen in der angedachten Größe von etwa 200 Besuchern möglich sein. Da am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, in normalen Zeiten aber auch das Oldtimertreffen auf dem Jesenwanger Flugplatz bis zu 10 000 Menschen anlockt, dürfen die Beschränkungen nicht komplett aufgehoben sein. Denn eine Konkurrenz zu der Großveranstaltung soll das Aufstellen des Baums auch nicht werden.

Spannend bleibt die Entwicklung aber nicht nur für die Maibaumfreunde. Auch die Fans des Osterfeuers dürfen noch auf ein großes Feuer hoffen – wenn Corona Veranstaltungen im Juni zulässt. Dann könnte nämlich ein Sonnwendfeuer als Ersatz für die Osterveranstaltung durchgeführt werden.

Des weiteren vorerst abgesagt wurden das Ramadama der Gemeinde sowie die für 13. April angedachte Bürgerversammlung. Letztere ist laut Bürgermeister Fraunhofer „unmöglich in Präsenz durchzuführen“. Zwar erlaubt die Regierung auch 2021 wieder Bürgerversammlungen durch digitale Formate zu ersetzen. Doch darauf will sich der Rathauschef noch nicht versteifen. Er behält sowohl für die Versammlung auch als fürs Ramadama Termine im Sommer oder Herbst im Auge.

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