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Nach Erweiterung

Kinderhaus bekommt Spieleparadies

Schaukeln, Rutschen, ein Spielhaus und eine Bobbycar-Rennstrecke: Der Jesenwanger Nachwuchs bekommt im Kinderhaus nach der Erweiterung ein kleines Spielparadies im Garten.

JesenwangDer Gemeinderat segnete den Gestaltungsplan in seiner jüngsten Sitzung weitgehend ab. Offen bleibt vorerst nur, wie der angedachte Wasserspielplatz beim Sandkasten aussehen soll. Für den Wasseranschluss stehen eine Pumpe, ein Quellstein oder ein einfacher Schlauchanschluss im Raum.

Generell hat Bürgermeister Erwin Fraunhofer (CSU) Bedenken wegen der Kosten für den Unterhalt. „Beim Quellstein könnten die Kinder vielleicht das Loch verstopfen“, befürchtet er. Außerdem bestehe bei der Kombination von Wasser und Sand die Gefahr, dass die Kinder Dreck mit ins Gebäude tragen. Nun soll geprüft werden, welche Variante realisiert wird.

Klar ist indessen die Form des Sandkastens. Planer Max-Joseph Kronenbitter hat sich für eine rechteckige Form mit abgerundeten Ecken entschieden – auch im Sinne des Gemeinderats. „Eine ungleichmäßige Form lässt sich unter Umständen nicht komplett abdecken“, sagte Fraunhofer. Dann bestünde die Gefahr, dass der Sandkasten zum Katzenklo für Streuner und Freigänger wird.

Als Fallschutz, damit sich die Kinder bei Stürzen nicht verletzen, hat sich der Gemeinderat auf einem Teil der Flächen für Hackschnitzel entschieden. Im Raum stand auch Riesel. „Aber dafür benötigen wir eine Einfassung“, sagte Fraunhofer. Die Kosten spart sich der Gemeinderat nun.

Unter den Schaukeln – eine sogenannte Nest- und eine Doppelschaukel – und im Bereich des Spielhauses hat sich das Gremium für neuartige Matten ausgesprochen. Diese dämpfen etwaige Stürze, lassen aber auch Gras durchwachsen. Zwischen Bobbycar-Rennbahn und Spielhaus komplettiert eine Kombination mit Rutsche und Wackelbrücke das Angebot an Spielgeräten.

Doch auch Funktionsbauten werden noch realisiert. So wird das bestehende Häuschen für Spielgeräte, Kinderbus und Mülltonnen um eine vierte Sektion erweitert: ein Materiallager. Nötig wird dies, weil das Material aus Brandschutzgründen nicht wie angedacht unter der Außentreppe zum Obergeschoss gelagert werden darf.

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