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So sieh t das Urnenfeld in Althegnenberg aus. Nach diesem Vorbild soll auch in Jesenwang gestaltet werden. 

Friedhof Jesenwang

Neues Urnenfeld soll rund werden

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Auf dem Friedhof an der Pestkapelle soll ein Urnengrab entstehen. Der Gemeinderat will eine alternative Bestattungsform für die Behältnisse mit der Asche Hinterbliebener anbieten.

Jesenwang – In Althegnenberg und in Günzlhofen hatten sich die Jesenwanger Räte Urnengräber angesehen. Vor allem das Grab in Althegnenberg hatte es ihnen angetan – und zwar aus einem bestimmten Grund: Es ist kreisrund. „Wir haben an der Pestkapelle einen runden Gehweg“, sagte Bürgermeister Erwin Fraunhofer (CSU). Exakt passend für ein Grab in der gleichen Form.

In Althegnenberg dient die runde Grabmitte als Grabfeld, in dem anonyme Bestattungen möglich sind. Außen herum sind kreisförmig weitere Grabfelder angelegt, in denen bis zu drei Urnen in einem Familiengrab bestattet werden können.

Auf diese Grundform setzen nun auch die Jesenwanger – wobei es optisch durchaus noch Variationen geben kann. „Vielleicht pflastern wir unseren Weg anders“, nannte Fraunhofer ein Beispiel. Zunächst einmal werden nun aber Kostenschätzungen eingeholt. Außerdem muss die Friedhofssatzung angepasst werden, was durch die Verwaltung vorbereitet werden muss. Auch die Gebühren für die Grabfelder werden in diesem Zuge ermittelt. Dabei werden Bestattungen im mittleren Grabfeld wohl etwas teurer werden, wie Fraunhofer ankündigte. Der Grund: Bei den anonym begrabenen Urnen übernimmt der gemeindliche Bauhof die Pflege.  ad

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