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Gemeinderat

Nur noch verrottbare Urnen in Jesenwang

Die Möglichkeit, Urnen nicht nur in die Urnenwand zu stellen, sondern auch in der Erde zu bestatten, gibt es beim Jesenwanger Friedhof an der Pestkapelle schon länger. 

JesenwangBislang durften dafür alle Arten von Urnen verwendet werden. Künftig müssen sie – ähnlich wie bei Särgen – aus leicht verrottbarem Material sein. Der Gemeinderat passte die Friedhofssatzung bei seiner jüngsten Sitzung entsprechend an.

Grund für die Satzungsänderung ist laut Gemeindeverwaltung, dass Probleme entstehen, wenn die Grabstellen nach Ablauf der Nutzungszeit aufgelöst werden und sich dann nicht verrottete Urnen in den Gräbern wiederfinden. „Die Gemeinde wäre für diese dann verantwortlich“, sagt Bürgermeister Erwin Fraunhofer (CSU). Die Kommune müsste solche Urnen letztlich gesammelt in einem Gemeinschaftsgrab bestatten.

Unabhängig von der Satzungsänderung berichtete Fraunhofer, dass sich die beiden Urnenwände auf dem gemeindlichen Friedhof langsam füllen. Nur noch sechs der 16 Plätze seien frei. Schon jetzt wies der Rathauschef darauf hin, dass man 2019 vielleicht eine dritte Wand benötigen wird. Befürchtungen, dass langfristig immer noch mehr Wände errichtet werden müssen, teilt der Rathauschef aber nicht. „Es werden schließlich auch wieder Plätze frei.“ (ad)

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