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Das Rathaus in Jesenwang wird aufwendig umgebaut.

Umbau

Platz für fünf Wohnungen im Jesenwanger Rathaus

  • Andreas Daschner
    vonAndreas Daschner
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Das Jesenwanger Rathaus wird umgebaut. Fünf neue Wohnungen, mehr Platz für die Verwaltung und ein größerer Sitzungssaal sollen entstehen.

Jesenwang – Fünf neue Wohnungen, mehr Platz für die Gemeindeverwaltung und ein größerer Sitzungssaal sollen im Jesenwanger Rathaus entstehen. Der Umbau wurde durch den Umzug des lange Zeit im Obergeschoss untergebrachten Kindergartens in den Kinderhaus-Neubau am Keltenbogen möglich. Der Entwurf von Planerin Eva Magotsch, die bei der Vorstellung letztmals selbst als Mitglied des Gemeinderats im Sitzungssaal dabei war, fand im Gremium großen Anklang.

Im Erdgeschoss gewinnen die Verwaltung und der künftige Gemeinderat Platz, indem die bestehende Wohnung von 87 auf rund 40 Quadratmeter verkleinert wird. Die ehemaligen Kindergartenräume im Obergeschoss werden zu zwei Wohnungen mit rund 85 beziehungsweise 90 Quadratmetern umgebaut. Außerdem können drei kleinere Apartments mit 46 bis 52 Quadratmetern im Dachgeschoss eingerichtet werden. „Die sind ideal zum Beispiel für Erzieherinnen oder andere alleinstehende Personen“, sagt Bürgermeister Erwin Fraunhofer (CSU). Außerdem sollen die Dachgeschosswohnungen einen Zugang zum Garten bekommen.

Neu geregelt wird auch der Eingangsbereich. Das Rathaus soll einen neuen Eingang mit behindertengerechter Rampe im südlichen Bereich bekommen. Die Wohnungen im Ober- und Dachgeschoss sollen über den bisherigen Eingang erschlossen werden. Die Wohnung im Erdgeschoss behält ihren gesonderten Eingang.

Bis auf den neuen Rathauseingang und eine Dachgaube zur Belichtung des Dachgeschosses bleibt die Fassade unverändert, wie Fraunhofer betont. Einigen Räten war dies im Hinblick auf das Ortsbild – das Rathaus liegt zwischen Kirche und dem Hotel der Familie Walch – wichtig. Die Fassade war außerdem erst im Rahmen eines Konjunkturpaketes vor wenigen Jahren energetisch saniert worden.

Für die behindertengerechte Rampe und die Parkplatzsituation vor dem Rathaus soll Planerin Magotsch noch weitere Vairianten vorlegen. Diese sollen dann in der ersten regulären Sitzung des neuen Gemeinderats Ende Mai besprochen werden. Danach kann die Eingabeplanung erstellt und zur weiteren Bearbeitung ans Landratsamt weitergeleitet werden.

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