Angebot im Kostenrahmen

Platz vor Gemeinschaftshaus: Nun kann der Umbau beginnen

Aufatmen beim Gemeinderat: Der Vorplatz des Gemeinschaftshauses kann verschönert werden – und es wird nur minimal teurer als geplant.

Jesenwang– 

Für den Ausbau der Grafrather Straße hatten die Baufirmen noch 70 Prozent mehr gefordert, als die Planer veranschlagt hatten. Die Ausschreibung wurde deshalb vor kurzem aufgehoben, der Ausbau verschoben. Nun war die Nervosität groß: Droht beim Gemeinschaftshaus etwa das gleiche Dilemma?

Tut es nicht. Zwar kommt der Ausbau auch teurer als geplant. Diesmal beträgt die Steigerung aber nur sechs Prozent. Statt 350 000 kostet die Maßnahme nun rund 370 000 Euro. Damit konnten die Räte leben, zumal die Steigerung die Gemeinde nicht komplett trifft. Die Hälfte davon bezahlt das Amt für ländliche Entwicklung im Rahmen der Dorferneuerung.

Ein gewaltiger Stein dürfte auch Bürgermeister Erwin Fraunhofer (CSU) vom Herzen gefallen sein. Der war nämlich ein Risiko eingegangen: „Wir haben den Vorplatz für die Wasserleitungen bereits aufgerissen, weil die zuständige Landsberieder Wassergruppe sonst Terminprobleme bekommen hätte.“ Hätte die Vergabe nicht erfolgen können, wäre die Baustelle laut Rathauschef erst einmal offen geblieben.

Allerdings war es eine knappe Angelegenheit. Denn nur zwei Angebote waren bei der Gemeinde eingegangen. Das zweite lag laut Reinhold Volger von der Teilnehmergemeinschaft der Dorferneuerung wieder sehr weit über der Kostenberechnung. „Wir hatten Glück, dass das andere Angebot noch eingegangen ist“, sagte Volger in der Sitzung.

Mit dem Ausbau soll nach den Osterferien begonnen werden. Bis Anfang Juni soll die neue Fußgängerquerung stehen und die Arbeiten an der Staatsstraße abgeschlossen sein. Währenddessen müssen die Autofahrer mit Behinderungen und Umleitungen rechnen, da die Straße dafür gesperrt werden muss. Der eigentliche Vorplatz und die beiden neuen Parkplätze sollen dann bis spätestens Mitte September fertig sein.

Darüber, wie es mit der Grafrather Straße weitergeht, laufen derzeit Gespräche. „Wir hatten einen Termin beim Landratsamt“, erklärte Reinhold Volger. Zusammen mit der Kreisbehörde hatten die Vertreter der Gemeinde und der Teilnehmergemeinschaft erörtert, inwieweit man die Ausschreibung abändern kann, um bei einem neuerlichen Anlauf bessere Angebote zu bekommen. Im Herbst soll die Baumaßnahme dann neu ausgeschrieben werden. (ad)

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