Bei Großgründling, an der Grenze zwischen Nandlstadt und Au, soll bald ein erstes Windrad entstehen. SymbolFoto: DITTRICH/DPA
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Bei Jesenwang könnte ein Windrad entstehen.

Umweltausschuss des Kreistags

Unterstützung für das Jesenwanger Windrad

  • Andreas Daschner
    vonAndreas Daschner
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Das geplante Windrad bei Jesenwang hat schon für Proteste gesorgt, noch ehe das Prüfungsverfahren begonnen hat. Nun bekommt das Vorhaben aber auch Unterstützung. Und zwar vom Umweltausschuss des Kreistags.

Jesenwang – Die SPD hatte beantragt, dass der Ausschuss sich zur Errichtung der Anlage durch die Bürger Energie Genossenschaft Freisinger Land bekennen solle. Ursprünglich wollten die Genossen sogar, dass auch das Kreis-Klimaschutzmanagement unterstützend mitwirken soll. Doch das lehnte die Kreisbehörde ab.

Im Umwelt- und Klimaschutzreferat befürchtet man, dass eine entsprechende Positionierung durch die Windkraftgegner als Parteilichkeit ausgelegt werden könne. Das Genehmigungsverfahren sei aber objektiv und unparteiisch durchzuführen. Norbert Seidl (SPD) zog daraufhin diesen Teil des Antrags zurück.

Gleichwohl sei die Anlage durch den Ausschuss zu unterstützen, zumal die große Politik den örtlichen Vertretern in die Parade gefahren sei. „Sie hat uns durch 10H den Wind aus den Segeln genommen“, sagte Seidl. Jan Halbauer (Grüne) unterstützte den Antrag, ist aber der Ansicht, dass in Sachen Windkraft generell noch immer zu wenig passiere.

Gottfried Obermair (FW), auch Vorsitzender des Energiewendevereins Ziel 21, erklärte dazu, dass sein Verein bereits an einem weiteren Standort für eine Windkraftanlage dran sei. Verhandlungen mit regionalen Investoren würden laufen, seien aber noch nicht auf dem Stand, dass sie öffentlich gemacht werden könnten.

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