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Qualvoll verendet sei dieses völ lig gesunde Rehkitz. So lautet der Vorwurf des Jesenwanger Jägers. foto: privat

Ärger nach Drückjagd

Wieder Anzeige gegen Münchner Jäger

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 Ein Jäger des Reviers bei Jesenwang hat erneut Strafanzeige gegen Kollegen aus München erstattet. Der Vorwurf: Bei einer Drückjagd haben Hunde der Jäger aus der Landeshauptstadt zum wiederholten Mal ein Reh qualvoll getötet.

Fürstenfeldbruck/Jesenwang– Bereits im Januar dieses Jahres war es zu einem ähnlichen Vorfall gekommen, auch damals erging Strafanzeige gegen die Forstverwaltung München. Deren Jäger, das spielt eine große Rolle, hätten bei der Drückjagd auch die Reviergrenzen überschritten. „Wie schon im Januar mussten wir wieder vor Ort mit ansehen, wie zwei Hunde der Stadt München ein völlig gesundes Rehkitz qualvoll in unserem Revier gerissen haben“, schreibt der Brucker Jäger Alexander Frank. „Ich habe hierfür kein Verständnis. Das hat mit Jagd nichts zu tun.“

Frank hält Drückjagden in dem rund 160 Hektar großen Unterwald bei Jesenwang grundsätzlich für zweifelhaft. Das Gebiet sei viel zu klein für solche Jagden. Daher sei es kaum vermeidbar, dass Reviergrenzen überschritten werden.

Für die Münchner Forstverwaltung dagegen gilt der Grundsatz „Wald vor Wild“, wie im Januar deutlich wurde. Den Luxus, ein Wochenende lang auf dem Hochsitz zu warten, könne man sich nicht leisten, hieß es damals. Dass ein gesundes Reh von Hunden gerissen werde, könne praktisch nicht vorkommen. Denn Rehe seien zu schnell.  st

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