Bürgermeister Erwin Fraunhofer

Bürgerversammlung 

Zwei Baugebiete in Jesenwang – und eine Funkantenne

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 Infos zu Baugebieten, Mobilfunk und Straßenbau hatte Bürgermeister Erwin Fraunhofer (CSU) für die rund 100 erschienenen Jesenwanger bei der Bürgerversammlung im Gemeinschaftshaus. 

Jesenwang –Dafür gab es keine einzige Wortmeldung von den Bürgern. Ob die Jesenwanger so zufrieden sind oder ihr Schweigen am laufenden DFB-Pokalspiel des FC Bayern München lag? Immerhin war der Vortrag Fraunhofers so spannend, dass die Zuhörer trotz Fußballkonkurrenz bis zum Ende ausharrten.

So kündigte der Bürgermeister zwei künftige Baugebiete mit günstigem Grund für Einheimische an: An den Bachwiesen und an der Poststraße sollen Häuser entstehen. Gemeindliche Parzellen werden im Rahmen eines Einheimischenmodells vergeben. „Das Umlegungsverfahren läuft“, sagte Fraunhofer. Vorteil der beiden Areale sei, dass sie voll erschlossen sind. Ausgleichsflächen müsse die Gemeinde nicht nachweisen, da eine derartige Nachverdichtung von der Regierung gewünscht sei.

Unterdessen ist auch ein Standort für eine Funkantenne der Telekom gefunden. Nicht auf dem als Alternative diskutierten Seniorenheim, sondern auf dem Huberwirt wird der Mast installiert. „Durch die zentrale Lage ist nur eine Antenne am Ort nötig“, so Fraunhofer. Die Besitzer von Handys seien dann weniger belastet, weil der Netzaufbau zur bisherigen Antenne in Landsberied wegfalle. Um das zu untermauern, hat die Gemeinde Vorher-Nacher-Messungen der Strahlung in Auftrag gegeben.

Zudem informierte der Rathauschef darüber, dass der marode Gehweg entlang der Staatsstraße vom Huberwirt bis zum Ortsausgang Richtung St. Willibald 2019 hergerichtet werden könnte. Heuer ist die Deckensanierung der Fahrbahn durch die Regierung angedacht. „Dann würde direkt an unseren kaputten Gehweg hin saniert.“ Um das zu vermeiden, will sich die Gemeinde an die Arbeiten anhängen. Für einen den Regeln der Technik entsprechenden Gehsteig ist allerdings noch Grunderwerb nötig. Fraunhofer kündigte an, sich heuer noch mit den Grundeigentümern in Verbindung setzen zu wollen.

Ob die Arbeiten tatsächlich 2019 durchgeführt werden, ist unklar. „Es wäre nicht das erste Mal, dass eine Baumaßnahme der Regierung in der Prioritätenliste nach hinten verschoben wird“, sagte Fraunhofer.

Schließlich appellierte der Rathauschef an Hundebesitzer, die Hundetoiletten „richtig zu benutzen. Ich habe wieder Anrufe bekommen, dass die Beutel in Feldern, Wiesen und Banketten gefunden werden.“ Sie gehören aber in die bereitgestellten Container oder in den Hausmüll. „Das kann doch nicht so schwer sein.“ 

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