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Die Performer treten beim Stadtfest Germering auf.

Festjahr

Jubiläumsfeier: Germering feiert 25-jähriges Bestehen

Der Platz vor der Stadthalle steht bei der großen Jubiläumsfeier „Germering feiert!“ vom 3. bis 5. Juni auf dem Therese-Giehse-Platz im Mittelpunkt. Bühnenauftritte und ein buntes, internationales Programm laden zum Feiern ein.

Doch das ist nicht die einzige Veranstaltung, mit der die Germeringer ihr Jubiläum begehen. Kunst, Kultur, Sport – zum Zuschauern oder Mitmachen. Für alle Interessen ist etwas geboten. Schon seit April stehen immer wieder Programmpunkte unter dem Banner „25 Jahre Stadterhebung“. Wie Germerings OB Andreas Haas sagt: „Was damals ein Fest war, ist heuer dem Jubiläum gebührend ein ganzes Festjahr.“

Weitere Höhepunkte

  • Unter dem Motto „Hoch sollst Du leben!“ wird am 15. Juni um 16 Uhr im Forum der Stadthalle die Ausstellung der Malschule Germering eröffnet. Besichtigt werden kann sie bis 20. Juni täglich von 15 bis 18 Uhr.
  • Einen Pokal für Germering fertigen Künstler vom 12. bis 22. Juli bei den Werktagen der Holz- und Steinbildhauer im Kasernengelände.
  • Einen Sommerabend zum Feiern gibt es am 6. August bei der Weißen Nacht am Kleinen Stachus.

Germering: Die Entstehungsgeschichte

Auf dem Therese-Giehse-Platz vor der Stadthalle findet die große Jubiläumsfeier statt.

Eine Bierlaune war es sicher nicht, dass Germering am 12. April 1991 zur Stadt erhoben wurde. Der Gerstensaft spielte aber dennoch eine Rolle. Ausgangspunkt für den Festakt war nämlich der Nockherberg. Es war Ende der 80er-Jahre als Germerings damaliger Bürgermeister Rudi Bay beim traditionellen Starkbieranstich auf dem Nockherberg mit dem Bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß ins Gespräch kam – der Überlieferung nach beim Gang zur Toilette. Bei dieser Gelegenheit hat Bay auch seinen Wunsch an den Mann bringen können, dass Germering doch Stadt werden solle. Strauß soll gewohnt bayerisch-souverän reagiert haben: „Das kriegen wir hin.“

Und hingekriegt haben sie es dann auch. Bay erlebte die Erfüllung seines Wunschtraumes gerade noch im Amt: Am 12. April 1991 war die Kommunalwahl bereits über die Bühne gegangen, Peter Braun war zum neuen Bürgermeister gewählt worden. Die Stadterhebung erfolgte aber noch vor der Amtsübergabe am 1. Mai: Innenminister Edmund Stoiber war am 12. April 1991 persönlich in der Germeringer Kirchenschule erschienen, um beim dortigen Festakt die Erhebungsurkunde zu überreichen.

Hier geht es zum Journal "25 Jahre Germering"

Am 12. April 1991 erfolgte die Stadterhebung.

Die Stadterhebung war ein erster Höhepunkt der rasanten Entwicklung, die Germering genommen hat. Einstmals ein kleines Dorf im Schatten der übermächtigen Landeshaupstadt München boomte das Wachstum in den 60er- und 70er-Jahren. Zwischen 1961 und 1979 stieg die Bevölkerungszahl von gut 11.000 auf fast 35.000 Menschen an. Am 1. Mai 1978 wurden die damals eigenständigen Kommunen Germering und Unterpfaffenhofen zur Großgemeinde Germering zusammengelegt. Vor der Stadterhebung war Germering die größte Kommune Bayerns ohne Stadt- oder Marktrecht.

Germering heute

Seit 2004 ist Germering Große Kreisstadt, Braun und danach sein Nachfolger Andreas Haas durften beziehungsweise dürfen sich mit dem Titel Oberbürgermeister (OB) schmücken. 25 Jahre nach der Stadterhebung hat Germering über 40.000 Einwohner und sich in der unmittelbaren Nachbarschaft Münchens als lebens- und liebenswerte Kommune etabliert. Nach München, Ingolstadt, Rosenheim, Freising und Dachau ist es die sechstgrößte Stadt Oberbayerns. Mit der Stadthalle gibt es ein Kulturzentrum, das neben zahlreichen Auftritten national und international renommierter Künstler auch eine Plattform für örtliche Vereine und für Tagungen bietet.

Festjahr: 25 Jahre Germering

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