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In die Jahre gekommen: Das Jugendheim Rübezahl in der Friedenstraße.

Hauptausschuss

Jugendheim Rübezahl droht teure Dachreparatur

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Das Jugendheim Rübezahl in der Friedenstraße ist in die Jahre gekommen. Die Stadt bezuschusst dringend notwendige kleinere Sanierungsarbeiten mit 20 Prozent der Kosten. Mittelfristig steht aber noch eine kostspielige Dachsanierung an.

Germering – Das Jugendheim wird heuer 55 Jahre alt (siehe Kasten). Es ist das Zuhause der örtlichen Vertriebenenverbände, der Stadtkapelle, der Showtanzgrupppe Fun Unlimited und des Gospelchors Soundaround. Seit dem Auszug des Trachtenvereins Rübezahl, der sich aufgelöst hat, ist die Musikschule als Mieter eingezogen: Das Akkordeonorchester von Günter Glauber kann hier proben.

Die jetzt angefallenen Reparaturarbeiten sind eher kleinerer Natur und teilweise schon gemacht. Es handelt sich um einen aus Brandschutzgründen notwendigen zusätzlichen Ausstieg aus dem Keller (Kosten: 600 Euro), einen neuen Brenner der Ölheizung (1300 Euro) und eine Ertüchtigung der sanitären Einrichtungen (1500 Euro). Die ersten beiden Vorhaben sind schon durchgeführt worden, das dritte folgt in Kürze. Die Stadt wird sich mit 20 Prozent an den Kosten beteligen.

SPD-Fraktionssprecher Robert Baumgartner erklärte im Hauptausschuss, dass sich das Haus insgesamt trotz des Alters in einem guten Zustand befände – als Jugendheim-Vorsitzender war Baumgartner befangen und durfte nicht selbst mitstimmen, aber seine Einschätzung kundtun. Der Zustand sei auch deswegen gut, weil die Mitglieder des Vereins sorgfältig mit dem Jugendheim umgingen und immer wieder selbst Reparaturen durchführten: „Es wird gehegt und gepflegt.“

Allerdings schwebe ein Damoklesschwert über dem Verein. Es zeichne sich ab, dass das Dach saniert werden muss. „Wenn das kommt, dann müssen wir tief in die Tasche greifen,“ sagte Baumgartner und legte auch gleich Zahlen vor: „Die Sanierung wird zwischen 50 000 und 80 000 Euro kosten.“ Ansonsten freue sich der Verein, dass die Stadt den Gestattungsvertrag zur Nutzung des Grundstückes für weitere 18 Jahre verlängert habe: „Wir wollen das Jugendheim auf alle Fälle mindestens noch 20 Jahre behalten.“

OB Andreas Haas (CSU) versprach Robert Baumgartner, dass man sich in nicht allzu ferner Zukunft mit dem Verein zusammensetzen werde, um zu klären: „Wie geht es weiter?“

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