Am Kicker: Achmed, Philipp (aus dem Helferkreis) und Haroon beim Spielen, Mustapha und Anita Müller (Sprecherin des Helferkreises) schauen zu. Foto: os

Junge Flüchtlinge im Landschulheim

Grunertshofen - „Orient-Express“ steht über der Tür der Wohngruppe, in der seit kurzem jugendliche Flüchtlinge aus sechs Ländern leben.

Den Namen hat sich Helmut Schneider einfallen lassen, stellvertretender Einrichtungsleiter des Landschulheims Grunertshofen. „Er soll Dynamik ausdrücken“, sagt Schneider zu dem Namen „Orient-Express“. Die Jugendlichen werden zwar voraussichtlich zwei bis drei Jahre hierbleiben, doch unterwegs sind sie trotzdem. Eine neue Sprache lernen, eine neue Umgebung erkunden, Kontakte knüpfen, mit belastenden Erinnerungen umgehen - es ist ein schwerer Weg. „Ganz angekommen sind sie noch nicht“, sagt Schneider.

Die zwölf jungen Männer, 17 und 18 Jahre alt, stammen aus Syrien, Afghanistan, Somalia, Eritrea, Ghana und dem Kosovo. Vor wenigen Wochen sind sie aus München ins Landschulheim gekommen. Hier teilen sie sich Zweier- und Dreierzimmer und kleine häusliche Pflichten: die Spülmaschine ausräumen, den Fußboden fegen. (Ausführlicher Bericht in der Druckausgabe vom Dienstag).

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