Zeitungsausschnitte spiegeln die Geschichte von einem Vierteljahrhundert Montessori: Interessiert betrachten (v.l.) Marion Weßbecher, Anke Bille,Vorsitzende der Montessori-Schule, Sabine Saatze-Schäfer, Vorsitzende der Gemeinschaft, Johanna Bauersachs, Leiterin des Kinderhauses, und Edith Kistler, Leiterin der Schule, die Artikel. Foto:Weber

Ein Kaleidoskop aus 25 Jahren Montessori

Olching - Mit einer Zeitreise durch die Vereinsgeschichte feiert die Montessori-Gemeinschaft Fürstenfeldbruck ihren 25. Geburtstag. Am Wochenende wurde die Ausstellung feierlich eröffnet.

Ein paar Jahre fehlen der Vorsitzenden zu einem Vierteljahrhundert bei Montessori. Dennoch ist die Gemeinschaft für Sabine Saatze-Schäfer eine Herzensangelegenheit - aus ganz persönlichen Gründen: „Mein Jüngster kam 1993 in die Spielgruppe, und seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen“, erzählt sie bei der Vernissage anlässlich des 25. Geburtstag der Montessori-Gemeinschaft. Saatze-Schäfer bezeichnet die Ausstellung, als Kaleidoskop der Vereinsgeschichte.

Kaleidoskope bilden ein symmetrisches farbiges lebendiges Muster und sie dienen bisweilen als Kinderspielzeug. So passt die Ausstellung zu Umgebung und Ziel der künftigen Schule, der nur noch die Genehmigung durch die Schulaufsichtsbehörde fehlt. Die ist nötig, obwohl die Erst- bis Zehntklässler nur die Seite des Gehweges in der Johann-G-Gutenberg-Straße wechseln, um voraussichtlich im Januar 2014 von den alten in die neuen Räumlichkeiten umzuziehen.

Das jedenfalls hofft Anke Bille, die Vorsitzende der Montessori-Schule in Olching. In die lange Zeitspanne des Bestehens fühlt sich Bille nicht eingezwängt: „Mich hat die Phase des Zurückblickens noch nicht erreicht“, so Bille.

Bei Johanna Bauersachs sind diese Momente dagegen schon angekommen. Die Dienstälteste der Führungsspitze der Montessori-Gemeinschaft, betrachtet interessiert die Presseausschnitte und Videobotschaften, die die Ausstellung beinhaltet. Bauersachs, die auch Leiterin des Kinderhauses im Fürstenfeldbrucker Westen ist, lobt die Vorbereitung der Ausstellung: „Einige fleißige Leute haben eine gute Umgebung geschaffen.“

Und die nimmt Bauersachs zum Anlass, um auf ihre eigenen 20 Jahre bei Montessori zurückzublicken. „Ich bin stolz darauf, dass ich so viele Kinder ein Stück weit auf ihrem Weg begleiten durfte.“ Schade findet Bauersachs, dass der Geist der Gründerin Maria Montessori noch nicht ganz in der modernen und doch in Sachen Bildungspolitik eher konservativen Gesellschaft angekommen ist.

Die Ausstellung kann man am Samstag, 23. Februar, 14 bis 17 Uhr, und am Sonntag, 24. Februar, von 11 bis 17 Uhr besuchen. Zu sehen ist die Schau in der Johann-G.-Gutenberg-Straße 25.

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