Auch auf kleinen Wertstoffhöfen gibt es jetzt Altkleider-Container vom Landkreis.  tb

Kampf um die Altkleider

Fürstenfeldbruck - Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises (AWB) steigt in das zunehmend lukrative Altkleider-Geschäft ein.

Bisher durften Fremdfirmen ihre Container in den großen Wertstoffhöfen aufstellen. Jetzt hat der AWB eigene Sammelbehälter gekauft, um möglichst flexibel auf die Lage am Markt reagieren zu können, wie Werkleiter Herbert Britzelmair erklärt.

Um die 350 Euro erlöst der AWB im Jahresmittel pro Gewichtstonne Altkleider. 51 AWB-Behälter stehen nunmehr auf den großen Wertstoffhöfen, 20 auf ausgewählten kleinen Wertstoffhöfen, wie etwa an einem in Germering. Entscheidend hier war schlicht die Platz-Frage. Gekostet haben die Container insgesamt etwas über 23 000 Euro.

Unterdessen befindet sich das Landratsamt im Rechtsstreit mit mehreren Privat-Firmen, die ihrerseits Altkleider beziehungsweise Alt-Schuhe sammeln möchten. 30 Betrieben hat der Kreis die Sammlung mit dem Argument des überwiegend öffentlichen Interesses an den Einnahmen verboten. Drei der Firmen haben am Verwaltungsgericht München gegen das Verbot geklagt und verloren. Zwei wollen in Berufung gehen.

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