Im Sommer ist der Olchinger See ist beliebtes Badeziel. Damit das so bleibt, soll nun das Problem der Verschlammung angegangen werden.

25.000 Euro in Haushalt eingestellt

Kampf dem Schlamm im Olchinger See

Olching - Die Stadt will das Schlamm-Problem im Olchinger See nun endlich angehen. Dafür sollen 25 000 Euro in den Haushalt eingestellt werden.

Im Sommer tummeln sich am Ufer des Olchinger Sees immer zahlreiche Badegäste. Doch nicht allzu selten wird das Vergnügen getrübt: Im See schwimmen hässliche Schlammfladen. Diese Problem will die Stadt nun angehen. Zumindest sollen dafür 25 000 Euro Planungskosten in den Haushalt eingestellt werden. Das hat nun der Stadtentwicklungsausschuss beschlossen.

Das Problem, das seit Jahren bekannt ist: Der See ist vor über 70 Jahren durch Kiesabbau entstanden. Zudem sind seine Ufer mit dichten Büschen und Bäumen bewachsen, deren Laub in den See fällt. Tomas Bauer (CSU) fürchtet, dass der See wieder zu verschlammen droht. „Noch 70 Jahre und der See ist verlandet“, sagte er.

Zwar ist seit einigen Jahren ein so genannter Seehamster regelmäßig auf dem Gewässer unterwegs und beseitigt die größten Schlammfladen. Doch das Grundproblem, dass der See nämlich verschlammt, sei damit nicht gelöst, sagte Bauer.

Deshalb forderte er, dass die Stadt mit dem Landratsamt und dem Erholungsflächenverein, dem Grundstückseigentümer, Gespräche führen soll. Gleichzeitig soll ein Büro damit beauftragt werden, dass Problem endlich mal anzugehen. So könnten weitere 50 bis 60 Jahre Erholungsqualität gesichert werden, sagte Bauer.

Der Stadtentwicklungsausschuss stimmte seinem Antrag einhellig zu. (sus)

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