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Damit das feine Gewand nicht nass wird: Diakon Martin Stangl (r.) hält Kardinal Reinhard Marx den Schirm – Dekan Albert Bauernfeind muss im Regen stehen (l.).  

Heilige Pforte

Kardinal Marx zu Besuch in der Klosterkirche

Fürstenfeldbruck – Es war ein großer Tag für das Dekanat und den Pfarrverband Fürstenfeldbruck, als Kardinal Reinhard Marx höchstpersönlich am Sonntag zu Besuch in die Klosterkirche Fürstenfeld kam.

Sein Interesse galt allem voran der dort eingerichteten Heiligen Pforte. Nur acht Kirchen im Erzbistum München und Freising durften eine solche ernennen. Anlass dafür ist das Heilige Jahr der Barmherzigkeit, das Papst Franziskus für dieses Kirchenjahr ausgerufen hat.

Die Pforte in Fürstenfeld werde gut angenommen, berichtete Dekan Albert Bauernfeind dem Kardinal und Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. Der Wunsch nach Innehalten und dem bewussten Eintreten sei bei den Gläubigen groß, so Bauernfeind weiter. In der Klosterkirche sind zudem die zwölf Beichtstühle mit ihren Figurengruppen hervorgehoben, die mit Texttafeln einen „Biblischen Weg der Barmherzigkeit“ beschreiten.

Auch Marx sagte ein paar Worte, nachdem er die Pforte durchschritten hatte: „Eine geöffnete Tür ist immer ein starkes Symbol.“ Man trete in einen Raum des Glaubens. Welche Kraft von der Pforte ausgehe, habe Marx durch die Anerkennung der Gläubigen erfahren, die er in den acht ausgewählten Kirchen mit solchen Portalen angetroffen habe. Der Kardinal besucht alle Kirchen mit Pforten. Neben Fürstenfeld sind die in München, Freising, Bad Tölz, Berchtesgaden, Landshut und Rosenheim. 

Hans Kürzl

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