Spektakuläre Wende! UEFA gibt nach: CL-Rückspiel des FC Bayern anders als geplant

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Die Kapelle St. Katharina in Hanshofen wurde durch eindringendes Wasser beschädigt. Das kleine Gotteshaus wurde nun saniert und wird am Sonntag gesegnet. Fotos: Öl

St. Katharina erstrahlt in neuem Glanz

Mittelstetten - Knapp zehn Monate hat es gedauert, bis die Renovierungsarbeiten in der Kapelle St. Katharina in Hanshofen abgeschlossen werden konnten.

Die Renovierung eilte und war dringend notwendig, sagt Hans Hartl. „Das Ordinariat stufte die Maßnahmen als Notfall ein“, sagt Oberschweinbachs Altbürgermeister, der seit über zwei Jahren das Amt des Kirchenpflegers bekleidet. Weil über einen sehr langen Zeitraum Wasser zwischen Turm und Dach eindringen konnte, wurden der Deckenstuck und die Figuren am Altar stark in Mitleidenschaft gezogen. Folge: „Wir mussten den Innenraum der Kirche komplett ausräumen.“

An den Seitenwänden wurde der Putz bis zu den Unterkanten der Fenster komplett entfernt und dann erneuert, die Deckenraumschale bekam einen neuen Anstrich. Die Figuren und der Altar, der schätzungsweise aus der Zeit um 1670 stammt, wurden von einem Restaurator wieder auf Vordermann gebracht.

80 000 Euro haben die Arbeiten gekostet. Wegen des enormen Schadens steuerte das Ordinariat 70 000 Euro bei, der Rest wurde aus den Rücklagen der Kirchenverwaltung finanziert. Spenden wurden nicht gesammelt, sagt Hartl. Denn bald steht die Renovierung der großen Pfarrkirche in Günzlhofen an. „Da sind wir dann auf Spenden angewiesen.“

Anders als zu vermuten ist, gehört die nach einem Brand im 17. Jahrhundert im spätgotischen Baustil neu errichtete und mit barocken Elementen ausgestattete Kapelle in Hanshofen nicht zu Mittelstetten, sondern als Filialkirche zum Kirchenverband Günzlhofen. Darum wird am Sonntag, 14. Juni, ab 10 Uhr nicht nur die zuvor letztmalig 1976/77 generalsanierte Kapelle gesegnet, sondern auch die 700-jährige Zugehörigkeit von St. Katharina zu Günzlhofen gefeiert. Zelebriert wird der Gottesdienst vom Abt von Scheyern. Den Bezug erklärt Hans Hartl: „Die Kapelle wird erstmals 1159 als Schenkung des Klosters Scheyern erwähnt.“ Hartl ist froh, dass die kleine Kapelle nach der Restaurierung wieder erstrahlt: „Wir freuen uns, dass es jetzt so weit ist.“ (seo)

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