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Symbolbild

Ausschuss hat entschieden

Kehraus-Neuauflage in Mammendorf mit 15 Wachleuten

Mammendorf - Nach einjähriger Pause gibt es wieder einen Faschings- Kehraus in Mammendorf: als Open-Air auf dem Bürgerhaus- Parkplatz, bewacht von 15 Sicherheitsleuten und nur bis 22 Uhr.

Der Volksfest- und Kulturausschuss entschied, nach Ende des Faschingszugs am Faschingsdienstag einen Kehraus auf dem Parkplatz vor dem Bürgerhaus zu veranstalten. 2015 hatte sich der Burschenverein, der mit der Gemeinde die Party organisiert hatte, schweren Herzens entschlossen, den Kehraus zu streichen – wegen Sicherheitsbedenken.

Denn in den beiden Jahren zuvor war das Bürgerhaus nach dem Umzug von Menschenmassen regelrecht gestürmt worden. Dabei kam es vor dem Bürgerhaus zu Streitigkeiten, nachdem wegen Überfüllung niemand mehr eingelassen wurde. „Die Lage drohte zu eskalieren“, begründete Volksfest- und Kulturreferent Anton Fasching vor einem Jahr die Absage. Das Bürgerhaus blieb damals am Faschingsdienstag geschlossen.

„Heuer starten wir einen neuen Versuch“, sagt Fasching. Allerdings nicht im Bürgerhaus. Die Veranstaltung findet im Freien auf dem Parkplatz zwischen Sportplatzgelände und Bürgerhaus statt. Dort werden ein paar Hütten aufgestellt „Für Essen und Getränke ist gesorgt. Es gibt Hotdogs, Bratwürste und auch Krapfen.“ Die Schlossbrauerei Kaltenberg stellt zwei Ausschankwagen zur Verfügung. Die Hüttenbetreiber beziehen ihre Getränke aus zwei Kühlwägen.

15 Securityleute sind vor Ort und sorgen für Ordnung. Betrunkene werden abgewiesen. Der Eintritt ist frei. Das bunte Faschingstreiben beginnt gegen 15.30 Uhr, um 22 Uhr ist Schluss, letzter Ausschank ist um 21.30 Uhr.

Die Veranstaltung ist mit der Polizei besprochen, teilt Fasching mit. Der Burschenverein, dessen Vertreter an allen Vorbesprechungen des Volksfest- und Kulturausschusses teilgenommen hatten, hat zwar für heuer als Veranstalter abgewunken. „Doch wir als Gemeinde wollen den Leuten und den Besuchern des Faschingsumzugs eine Möglichkeit bieten, nach dem Umzug noch zu feiern“, begründet der Kulturreferent den erneuten Versuch, einen Kehraus zu organisieren.

Dabei war auch das Aufstellen eines Zeltes auf dem Volksfestplatz kurzzeitig im Gespräch. Der Burschenverein hatte 2015 zunächst einen Antrag für ein Zelt gestellt – dann jedoch wieder zurückgezogen, nachdem sich die Kosten für Zelt samt Holzboden auf rund 11 000 Euro belaufen. Das Bürgerhaus ist für die Faschingstreibenden der Kehraus-Party auch heuer tabu: Dort findet gleichzeitig die Kehraus-Party der Heimatgilde Fürstenfeldbruck mit geladenen Gästen statt.

Von Dieter Metzler

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