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Nach dem Amoklauf

Kein Personal für zusätzliche Streifen

Landkreis – Mehr Polizeipräsenz auf der Straße – das fordert Robert Kopp, Präsident des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, dessen Sitz in Rosenheim ist. Die Inspektionen im Landkreis werden dagegen nicht mehr Personal auf die Straßen schicken.

Nach dem Amoklauf am Freitag im Münchner OEZ und den weiteren Anschlägen in Würzburg und Ansbach seien die Menschen laut Kopp geschockt und hätten Angst. Deshalb sollen die Beamten „noch mehr uniformierte Präsenz, wann immer es geht, in der Öffentlichkeit zeigen“. Auch wenn es nötig sei, „weniger wichtige Dinge temporär zurückzustellen“, um noch näher am Bürger sein zu können.

Walter Müller, Leiter der Inspektion in Fürstenfeldbruck, weist dagegen darauf hin, dass „keine besondere Gefahrenlage“ besteht. Müller: „Man muss auch sehen, dass es sich um Einzeltäter gehandelt hat.“ Die Bürger bräuchten nicht beunruhigt sein. Weil die Inspektion kein zusätzliches Personal zur Verfügung habe, könne man auch nicht mehr Beamte auf Streife schicken.

Auch in Inspektion Olching reicht das Personal nicht aus, um mehr Mitarbeiter nach draußen auf Streife zu beordern, ohne dass andere Aufgaben vernachlässigt würden.

Die Germeringer Polizei hat auch nicht mehr Beamte im Einsatz auf der Straße. Das sagt Vize-Inspektionsleiter Andreas Ruch. „Es fahren nicht mehr Kollegen raus als normal“, erklärt er. Dafür reiche das Personal in der Dienststelle einfach nicht aus. Zusätzlich fänden in der Stadt momentan keine größeren Veranstaltungen statt, die ein höheres Aufgebot an Ordnungshütern erfordern würden. „Es läuft alles ganz normal ab“, sagt der Sprecher. 

vu

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