Kester-Haeusler-Park

Kinderhaus-Debatte vor einer letzten Hürde

 Das Kinderhaus im Kester-Haeusler-Park muss nun wahrscheinlich nur noch eine letzte Hürde im Stadtrat nehmen, bevor der Bau starten kann. Keine Unterstützung fand die Idee des Bund Naturschutz, die geplanten Stellplätze vom jetzigen Parkgelände an die Dachauer Straße zu verlegen.

Fürstenfeldbruck – Die parteifreie Stadträtin Alexa Zierl hatte im Planungs- und Bauausschuss noch einmal den Vorschlag des Bund Naturschutz eingebracht: Die nötigen Parkplätze für den Bring- und Holverkehr – zehn Stück sind am Kinderhaus geplant – sollten durch Kurzzeitparkplätze an der nördlichen Dachauer Straße geschaffen werden. Dadurch würde dann überhaupt keine Zufahrt für Autos von Süden her nötig, so der Gedankengang. Dann könnte auch der geplante Geh- und Radweg komplett vom parallel verlaufenden Karl-Traumann-Weg auf die Autozufahrt verschwenkt werden.

Diese Argumentation stieß bei der Mehrheit der Stadträte aber auf große Zweifel. Viele Eltern könnten ihr Kind mit dem Auto abzuliefern, sagte der amtierende Bürgermeister Erich Raff (CSU). Als Beispiel nannte er den Kindergarten Mitte, wo die Stadt wegen des starken Verkehrsdrucks ebenfalls Parkplätze einrichten musste. Der Vorschlag Zierls wurde schließlich mit 6:9 Stimmen abgelehnt. Trotzdem soll die Dachauer Straße noch einmal auf etwaige Kurzpark-Möglichkeiten untersucht werden.

Einen Dissens gab es auch bei der Frage nach der Einigung mit der Eigentümergemeinschaft des Karl-Trautmann-Wegs. Die Bürger hatten in der Vergangenheit immer wieder mit einer Klage gedroht, zuletzt schien aber ein Kompromiss bezüglich der Erschließung gefunden. Raff und Rechtsamtsleiter Christian Kieser bekräftigten nun noch einmal, dass eine schriftliche Vereinbarung mit den Anwohnern vor Ende März sehr wahrscheinlich sei. „Da ist noch nicht alles in trockenen Tüchern“, erwiderte Karl Danke (BBV), der sich auf persönliche Gespräche mit Anliegern bezog. Das Rathaus halte sich dagegen an die Aussagen des beauftragten Rechtsanwaltes der Anwohner, erklärte Kieser.  fd

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