Der Bauausschuss ist dagegen

Kiosk-Neubau am Olchinger See abgelehnt

Olching – Der Bauausschuss will keine großen baulichen Veränderungen am Olchinger See und hat deshalb der Vor-anfrage, den Kiosk am See umzugestalten und das Gebäude zu vergrößern, eine klare Absage erteilt.

Der Betreiber wollte den Kiosk abreißen und den von der Grundflläche etwa gleich großen Neubau (16,4 auf 8 Meter) um 90 Grad drehen, so dass das Gebäude zum See hin ausgerichtet wird. Dagegen hätte es auch keinen Einwand von Stadtverwaltung beziehungsweise Ausschuss gegeben. Eine Gaststätte ist an dieser Stelle laut Bebauungsplan zulässig.

Knackpunkt war aber der Wunsch, das Dachgeschoss auszubauen und dort eine Betriebsleiterwohnung unterzubringen. Denn Splittersiedlungen seien zu vermeiden, hieß es dazu im Arbeitspapier der Verwaltung. Zudem sei das Gebäude zu groß für das Erholungsgebiet Olchinger See.

„Wir müssen uns Gedanken machen, was am Olchinger See passiert“, mahnte Alfred Münch (SPD). Man müsse sich grundsätzlich die Frage stellen, ob man den See zur Bebauung frei gibt. „Mit jedem Bau entstehen Ansprüche anderer“, warnte er und fragte im selben Atemzug, wer eigentlich die Villa Romantica genehmigt hätte. Dabei handelt es sich um das vor einigen Jahren wenige hundert Meter vom Kiosk entfernt gebaute Restaurant mit Biergarten und Wohnung. Auf diesem Grundstück habe bereits eine Wohnung existiert, bevor die jetzige Gaststätte errichtet wurde, klärte Stefanie Kulosa vom städtischen Bauamt auf.  sus

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