Kita-Personal erhält Arbeitsmarktzulage

Maisach - In Bruck, Olching und Germering bekommt das Personal von Kindertagesstätten bereits eine Zulage, in München sowieso. Jetzt zieht Maisach nach.

Auch die pädagogischen Fachkräfte in den örtlichen Einrichtungen erhalten eine Arbeitsmarktzulage. So können sich Erzieherinnen monatlich über 150 Euro mehr freuen, Kinderpflegerinnen über 100 Euro. Wer Teilzeit arbeitet, profitiert anteilig. Diese Regelung gilt rückwirkend seit Jahresbeginn und vorläufig bis Ende 2020.

Vertreter der Arbeiterwohlfahrt, Träger der Kinderhäuser Tausendfüßler (Maisach) und Zauberberg (Gernlinden), waren an die Gemeindeverwaltung herangetreten. Das bekannte Problem: Es wird immer schwieriger, Personal zu finden. Zweimal stand gar die Schließung einer Kindergartengruppe im Raum. Die Hoffnung der Träger ist, mit der Zulage Personal locken und langfristig an sich binden zu können.

Die Zulage wird vom Bayerischen Gemeindetag empfohlen: Um einen unnötigen Wettbewerb im Münchner Umland zu vermeiden. Die jährlichen Kosten übernimmt die Gemeinde im Rahmen der Defizitabdeckung. Für alle Kitas - also kirchliche und solche freier Träger, gemeindliche Einrichtungen gibt es in Maisach nicht - ergibt das jährlich maximal 140.000 Euro.

Dagegen stimmte nur Stefan Pfannes (CSU). Er war der Meinung, die Zulage verzerre den Rahmen: „Die Lösung müsste im Tarifvertrag gesucht werden.“ Parteikollegin Gabriele Rappenglitz, die in Alling eine Kita leitet, sagte, damit habe er nicht unrecht: „Aber im ländlichen Raum bekommen wir fast kein Personal. Wir können im Moment nicht anders.“ (zag)

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