Die Kamera zeigt den Unterschied: die rechte Doppelhaushälfte ist gedämmt, die linke nicht. Foto: Lra

Pilotprojekt gilt als erfolgreich

Klimaschützer wollen mehr Thermo-Tests

Landkreis – Das Kreis-Klimaschutzmanagement ist mit der Resonanz auf die von ihm angebotenen Rundgänge mit einer Wärmebildkamera sehr zufrieden. Es soll weitere Begehungen geben – wenn die Politik mitspielt.

21 Interessierte kamen zu den drei Terminen in den Pilotgemeinden Egenhofen, Moorenweis und Türkenfeld. Dabei wurden zwölf Gebäude genauer beleuchtet – das heißt, dass mehr Interessierte kamen, als Häuser begutachtet werden konnten, wie Monika Beirer vom Klimaschutzmanagement berichtete.

Ein zertifizierter Energieberater und Thermograph leitete die Rundgänge. Der Blick durch die Kamera habe die Oberflächentemperaturen der Hausfassaden offenbart und sehr große Temperaturunterschiede einzelner Fassadenteile aufgezeigt – sogenannte Wärmebrücken. Einige Häuser seien aber auch vorbildhaft gedämmt gewesen. Manche Schwachstellen seien baulich bedingt, so Beirer – etwa schlecht gedämmte Kellerdecken oder Rolladenkästen. Andere Problempunkte seien aber auch von den Bewohnern selbst verursacht. Beispiel: dauergekippte Fenster.

Das Klimaschutzmanagement würde Begehungen solcher Art nun am liebsten im ganzen Kreis anbieten, möglicherweise im zweijährigen Rhythmus. Allerdings muss der Kreistag entsprechende Mittel erst freigeben. Möglich werden Termine erst wieder im Winter. Denn nur bei niedrigen Außentemperaturen lassen sich ernstzunehmende Ergebnisse erzielen.  st

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