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Kloster Fürstenfeld: Von Kunst bis Genuss viel zu entdecken

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Von: Lara Listl

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Kloster Fürstenfeld, ehemalige Zisterzienserabtei, Fürstenfeldbruck, Bayern, Deutschland.
Ausflugstipp in Bayern: Auf dem ehemaligen Klosterareal in Fürstenfeldbruck gibt es viel zu entdecken. © Peter Widmann/imago

Auf dem Gelände des Klosters Fürstenfelds westlich von München gibt es viel zu entdecken. Anbei die wichtigsten Infos rund um einen Ausflug in das oberbayerische Idyll.

Fürstenfeldbruck - Ein Spaziergang im Grünen vorbei an barocken Gebäuden, ein Besuch in der Klosterkirche und zwischendurch bayerische Schmankerl in einem der Biergärten genießen: Es gibt viele Gründe, die für einen Ausflug zum Kloster Fürstenfeld im Landkreis Fürstenfeldbruck sprechen. So umfasst das Areal der ehemaligen Klosteranlage zwei Restaurants samt Biergärten, ein Museum, ein Kunsthaus und das Veranstaltungsforum Fürstenfeld, das mit Konzerten und Theateraufführungen regelmäßig zahlreiche Besucher vor die Bühne lockt.

Kloster Fürstenfeld: Die tragischen Hintergründe der Entstehung

Etwa 25 Kilometer westlich von München gelegen, beginnt die Geschichte des Zisterzienserklosters bereits im Jahr 1256. Wohl nicht ohne Grund wurde der bayerische Herzog Ludwig II damals „der Strenge“ genannt. Weil er irrtürmlich annahm, seine Gemahlin Maria von Brabant sei ihm untreu gewesen, ließ er sie der Historie nach hinrichten. Aus Buße für seine Tat stiftete er später ein Kloster, das er 1263 von Zisterziensern gründen ließ. Heute gilt das ehemalige Klosterareal als Ort der Kunst und der Kultur, an dem es für Besucher viel zu entdecken gibt. Eine Übersicht über all die Angebote:

Klosterkirche St. Mariä Himmelfahrt in Fürstenfeldbruck: barocke Architektur mit Werken der Asam-Brüder

Die Kirche St. Mariä Himmelfahrt bildet das Zentrum der Klosteranlage und zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Landkreis Fürstenfeldbruck. Im Inneren beeindruckt die Klosterkirche mit viel Blattgold, barocken Ornamenten und Werken sowie Fresken der Brüder Asam.

Von Mai bis September hat die Kirche donnerstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Von Oktober bis in den April bleibt der prachtvoll ausgestattete Kirchenraum geschlossen - in diesen Monaten bleibt den Besuchern nur ein Blick durch die Gittertüren des Vorraums. Ausnahmen gibt es für Reisegruppen. Diese können auch außerhalb der regulären Zeiten einen Besuch in der Kirche buchen. Führungen können über den Pfarrverband Fürstenfeld vereinbart werden, entweder telefonisch unter der Nummer 08141/50160 oder per E-Mail an st-magdalena.Fuerstenfeldbruck@ebmuc.de. Online kann auch ein Audio-Guide heruntergeladen werden, mit dem man selbständig das gesamte Klosterareal erkunden kann. Dieser ist auf der Website des Klosters zu finden.

Kirche St Mariä Himmelfahrt im Kloster Fürstenfeld ehemalige Zisterzienserabtei in Fürstenfeldbruck
Blick in die Klosterkirche St Mariä Himmelfahrt in Fürstenfeldbruck. © imago/stock&people

Kunst und Kultur im Klosterareal in Fürstenfeldbruck

Neben der Gartenanlage, den Kunstwerken der Asam-Brüder und der barocken Architektur bietet das Klosterareal in Fürstenfeldbruck noch einige weitere Angebote für Besucher, wie das Kunsthaus, das Veranstaltungsforum und das Museum Fürstenfeldbruck. Im Museum erfahren Interessierte alles über die Klostergeschichte, können im Museumsladen nach Kunstpostkarten und Souvenirs stöbern oder eine der wechselnden temporären Ausstellungen besuchen. Die Räumlichkeiten des Museums liegen übrigens dort, wo sich früher die Brauerei des Klosters befand. Geöffnet hat das Museum dienstags bis samstags von 13 bis 17 Uhr sowie an Sonntagen und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr.

Theateraufführungen, Konzerte und Auftritte des Philharmonischen Chor Fürstenfeldbruck gehen regelmäßig über die Bühne des Veranstaltungsforum Fürstenfeld. Tickets und das aktuelle Programm finden Interessierte auf der Homepage des Forums.

Kloster Fürstenfeld: Kulinarische Angebote und Bayerische Schmankerl

Besucher, die etwas essen oder trinken möchten haben auf dem ehemaligen Klostergelände die Wahl zwischen zwei Restaurants samt jeweiliger Außensitzplätze. Im Klosterstüberl gibt es Bayerische Schmankerl und Windbeutel, im „Fürstenfelder“ Fusionsküche mit Bio-Zutaten.

Anfahrt zum Klosterareal in Fürstenfeldbruck

Ob mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln - das nahe München gelegene Klosterareal Fürstenfeld ist für Besucher gut zu erreichen. In Fürstenfeldbruck selbst ist das Kloster mehrfach ausgeschildert, die S-Bahn-Station liegt nur etwa 10 Minuten zu Fuß entfernt und Parkplätze gibt es direkt gegenüber.

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