Rainer Spicker ist neuer Bürgermeister in Althegnenberg.

Kommunalwahl

Sieg über den grünen Herausforderer: Das ist der neue Bürgermeister in Althegnenberg

  • vonStephanie Hartl
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Deutlicher Sieg für die Bürgerinitiative (BI) in Althegnenberg: Der Chefsessel im Rathaus bleibt auch nach der Ära Paul Dosch für die kommenden sechs Jahre in der Hand der BI.

Althegnenberg – Rainer Spicker hat sich gegen seinen Mitbewerber Andreas Birzele von den Grünen durchgesetzt. 67,6 Prozent der Wähler wollten den aktuellen Vize-Bürgermeister von Althegnenberg künftig als Gemeindeoberhaupt sehen, 32,4 Prozent machten ihr Kreuz bei Birzele.

Spicker war sehr erleichtert, als die Entscheidung feststand: „Jetzt ist der Druck abgefallen, das Leben kann sich jetzt auch mal wieder um etwas anderes drehen als die Wahl.“ Er war dennoch überrascht, dass das Votum so deutlich zu seinen Gunsten ausgefallen ist: „Das hätte ich nicht gedacht.“ Es sei zwar schon bei der U 18-Wahl in diese Richtung gegangen, aber damit gerechnet, dass es so klar ausgehen würde, hatte der 50-Jährige dann doch nicht.

Der Wahlkampf sei dieses Mal „hart, aber immer fair gewesen“. Die Grünen hätten richtig Bewegung reingebracht. Spicker betonte auch: „Ich habe ein starkes Team von der Bürgerinitiative hinter mir, das ist einfach unschlagbar. “

Er verbrachte die letzten Tage vor der Wahl damit, noch Flyer zu verteilen und einige abschließende Gespräche an Haustüren zu führen. Spicker: „Ich konnte nicht nur tatenlos rumsitzen.“ Am Wahltag selbst ging es morgens in die Kirche (Spicker: „Vermutlich das letzte Mal für längere Zeit“) und danach zum Wählen. Und dann hieß es warten, bis die ersten Schnellmeldungen endlich eintrudelten.

Der unterlegene GrünenKandidat Andreas Birzele kann mit seinen 32 Prozent indes sehr gut leben. „Es ist spannend geworden, es gab mal wieder einen gescheiten Wahlkampf in Althegnenberg. Und ich wollte nicht unter 25 Prozent der Stimmen bekommen.“ Das alles habe er mit seiner Mannschaft erreicht. Im ersten Anlauf ein knappes Drittel der Stimmen zu holen, sei schon mehr als ordentlich. Birzele: „Alles ist gut.“

Im Hörbacher Wahllokal holte Birzele übrigens mehr Stimmen als sein Kontrahent von der Bürgerinitiative. 

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