Kommunen helfen bei Entwicklung zusammen

Fürstenfeldbruck - Die Stadt beteiligt sich an der Struktur- und Potenzialanalyse des Landkreises. Ziel ist ein gemeinsames Konzept dazu, wie sich die Kommunen weiter entwickeln wollen.

Denn da der Ballungsraum München boomt, müssen die Gemeinden sich an die wachsende Bevölkerung, die steigende Mobilität und den Wunsch nach Infrastruktur anpassen. Dies soll nicht für jede Kommune einzeln, sondern in einem übergreifenden Konzept entstehen.

Die Analyse hat sich aus der Leitbilddebatte entwickelt, berichtete Stadtbaurat Martin Kornacher. Nun gehe es darum, über die Entwicklung der Gemeinden zu sprechen. Denn wo die einen ein Gewerbegebiet planen, wollen andere vielleicht ihre Freizeit verbringen. Brucks Nachbarn können ihre Vorstellungen und Wünsche äußern und umgekehrt. Schwerpunkte sind die Themen Siedlungsverkehr, Mobilität und Landschaft.

Die Beteiligung ist für die Stadt nicht teuer. 50 Prozent der Kosten übernimmt der Freistaat, 25 Prozent der Landkreis. Die restliche Summe teilen sich die Kommunen. Demnach muss Fürstenfeldbruck noch 7200 Euro selbst bezahlen. Die Stadträte sollten sich aber auch inhaltlich an der Diskussion beteiligen, sagte Kornacher. Denn zu den Themen sollen spezielle Arbeitsgruppen gebildet werden.

Der Planungsausschuss stimmte der Beteiligung nun geschlossen zu. „Interkommunale Zusammenarbeit ist wichtig“, meinte beispielsweise Gabriele Fröhlich (SPD). Christian Stangl (Grüne) forderte aber zusätzlich ein Mittel, mit dem die Entscheidungen auch politisch umgesetzt werden können. „Denn sonst haben die Gemeinden ihre eigenen Interessen.“ Markus Droth (CSU) regte an, sich auch mit den betroffenen Nachbarkommunen an einen Tisch zu setzen. (imu)

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