Bauarbeiten starten Ende März 

Kosten der Kinderhaus-Erweiterung im Blick

Bald rollen neben dem Kinderhaus Schöngeising die Baumaschinen an. Am 27. März sollen die Erd- und Kanalarbeiten für die Erweiterung des Gebäudes beginnen.

SchöngeisingDer Gemeinderat ließ sich jetzt den Zeitplan vorstellen und will mit Argusaugen über die Kosten wachen. „Jetzt wird es langsam ernst“, sagte Bürgermeister Thomas Totzauer (FW).

Planer Wilhelm Greulich erläuterte die einzelnen Arbeitsschritte. Für die Baumeisterarbeiten sind rund 13 Wochen kalkuliert. Anfang Juli soll der Dachstuhl aufgestellt werden. Dies wird laut Greulich zwei bis drei Wochen in Anspruch nehmen, was Gerhard Gauck (SPD) sehr lang erschien. Der Planer erklärte die Dauer mit der aufwändigen Dachkonstruktion mit mehreren Schalungen und der großen Fläche von 400 Quadratmetern.

Aufgrund der Bauarbeiten kann der Garten des Kinderhauses voraussichtlich bis kurz vor Beginn der Sommerferien nicht genutzt werden. Das Gelände befindet sich im Schwenkbereich des Baukrans. „Es wäre einfach zu gefährlich“, so Greulich.

Der Zugang zum Bürgerhaus wird mit einem Bauzaun abgesichert und freigehalten, kündigte Totzauer an. Sobald die Rollstuhlrampe abgebaut ist, wird ein Treppenlift installiert, der den behindertengerechten Zugang weiterhin sicherstellt.

Bis Mitte August sollen die Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Elektroarbeiten abgeschlossen sein. Ab September folgt der Innenausbau, der sich bis ins nächste Jahr hinziehen wird. Die Übergabe des neuen Gebäudeteils ist für März 2018 geplant. Danach kommen die Außenanlagen.

Anton Schmölzl (CSU) warf die Frage auf, ob eine Grundwasser-Wärmepumpe besser wäre als die geplante Luft-Wärmepumpe. Diese sei „momentan das teuerste Heizen“. Zudem würden die Aggregate surren und nach fünf Jahren immer lauter werden. Markus Pröll (SPD) warnte jedoch davor, die Planungsgrundlagen in Frage zu stellen. „Dann haben wir gleich die erste Kostenmehrung.“

Zu diesem Thema hatte Greulich eine gute Nachricht – für die ersten Arbeiten liegen die Ausgaben offenbar unter den Schätzungen. „Ich bin guter Dinge, dass die Kosten eingehalten werden können.“ Totzauer versprach, den Gemeinderat zeitnah über Abweichungen zu informieren. Er kündigte an, dass sich die Gemeinde im Rahmen eines neuen Förderprogramms um Zuschüsse vom Bund bewerben werde – aber nur, wenn sie dort besser fährt als mit den Fördergeldern vom Freistaat. Das werde zuvor geklärt. (os)

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