Katrin Kronenbitter hat die Vorschläge gemacht.
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Gemeinderatsmitglied Katrin Kronenbitter hat die Vorschläge für den „Baby-Wald“ gemacht.

Für jedes Kind einen Baum

Flächen und Bäume für „Baby-Wald“ ausgewählt

  • vonMax-Joseph Kronenbitter
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Aus einem Baum für jedes Baby wird jetzt womöglich ein ganzer Wald. Für zwei von vielen Flächen im Gemeindebesitz gibt es jetzt konkrete Bepflanzungsvorschläge.

Kottgeisering – Die mit 1250 Quadratmeter deutlich größere Fläche liegt nördlich der Bahnlinie an einem Feldweg nach Reichtersried. „Hier könnten 140 Sträucher und Kleinbäume im Raster von drei mal drei Metern gepflanzt werden“ – so die Berechnung von Gemeinderatsmitglied Katrin Kronenbitter (Bürgervereinigung/BV). Auf eine konkrete Artenauswahl wollte sich die Landschaftsarchitektin noch nicht festlegen, jedenfalls sollten die Pflanzen standortgerecht und autochthon (gebietseigen) sein. Die zweite Fläche könnte die Randeingrünung des Trainings-Sportplatzes westlich des regulären Spielfeldes darstellen. Hier seien 70 Sträucher und acht Bäume möglich.

Bürgermeister Andreas Folger (BV) wandte im Gemeinderat ein, dass es auf der größeren Fläche eine Wasserleitung gäbe, auf die Rücksicht genommen werden müsse. Am Sportplatz könnte der erforderliche, vier Meter große Abstand zum benachbarten Acker nicht ausreichen.

Vize-Bürgermeister Manfred Ziegler (CSU) begrüßte prinzipiell, dass jetzt konkrete Vorschläge auf dem Tisch liegen, empfahl aber, die Südseite des Trainingsgeländes wegen zahlreicher Drainageleitungen mit nicht gesichertem Verlauf auszusparen. „Vielleicht ist es nördlich des Platzes, im Bereich des Grüngutlagers unproblematischer – aber wir bekommen sicher etwas hin“, zeigte sich Folger zuversichtlich. Zuerst wollte er aber die Verantwortlichen des Sportvereins ins Boot holen.

Von der Verwaltung noch nicht geklärt werden konnte, wie sich die Bepflanzungen auf die Eignung als Ökokonto-Flächen auswirkt. Fest steht, dass es keine Zuschüsse als Dorferneuerungsmaßnahme gibt. „Aber vielleicht finden sich Sponsoren“, so Folger. Denn die Kosten könnten fünfstellig werden. Ein finaler Beschluss soll erst nach Klärung der offenen Fragen erfolgen.

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