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Auf rund einem Hektar nördlich der Bahnlinie Pasing-Geltendorf soll auf Kottgeiseringer Flur eine weitere Photovoltaik-Anlage entstehen. 

Ja zu weiterer Photovoltaik-Anlage in Kottgeisering

  • vonMax-Joseph Kronenbitter
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Photovoltaik-Anlagen haben in der Gemeinde Konjunktur. Neben der Erweiterung einer bestehenden Anlage ebnete der Gemeinderat jetzt auch den Weg für eine neue. Diese soll einen halben Kilometer südwestlich der schon bestehenden aufgestellt werden.

Kottgeisering– Jan Hoppenstedt, Geschäftsführer der Brucker Stadtwerke, hatte in der Sitzung persönlich um die Zustimmung zum neuen Standort geworben: „Im Rahmen unserer Erneuerbare-Energie-Offensive bauen wir Anlagen vorwiegend innerhalb des 110-Meter-Streifens entlang von Bahnlinien und Autobahnen“, erklärte Hoppenstedt.

Die neue, rund ein Hektar große Fläche liegt nördlich der Bahnlinie Pasing-Geltendorf, knapp an der Gemeindegrenze zu Türkenfeld. 1,1 Millionen Kilowattstunden Strom sollen auf der Modulfläche mit Paneelen produziert werden, rund 2000 Quadratmeter muss die Ausgleichfläche im Norden betragen. Die derzeitige Ackerfläche liegt in einer landschaftlich nicht sensiblen Lage. Nicht zuletzt deswegen votierte der Rat einstimmig für die Aufstellung eines Bebauungsplanes bei Kostenübernahme durch die Stadtwerke. Weil die Einspeisevergütung jeden Monat sinkt, soll die Anlage noch im laufenden Jahr ans Netz gehen.

Die Ratsmitglieder hatten zuvor kleine Änderungsvorschläge des Landratsamtes angenommen. So soll die Ausgleichsfläche im Grundbuch festgeschrieben und die Hecke nur zurückgeschnitten, nicht aber gerodet werden dürfen. Die vorgeschlagene zeitliche Befristung der Anlage wollten die Räte dagegen nicht mittragen.  mjk

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