In Kottgeisering

Kinderschilder zerstört und geklaut

Kottgeisering - Große Enttäuschung bei den Kinderschilder-Malern: In den vergangenen Tagen kam es immer wieder zu mutwilligen Beschädigungen der im ganzen Ort aufgestellten „KiSchis“.

 „An einigen Stellen wurden sie sogar komplett gestohlen“, berichtet Michael Pütz, vor einem Jahr ein Mitorganisator der Aktion. Um dem Treiben ein Ende zu setzen haben die Akteure jetzt einen Aushang gemacht und Handzettel verteilt. Damit ruft Pütz die Bürger auf, die Augen offen zu halten und eventuell in der Landschaft „entsorgte“ Schilder zu melden.

Immerhin zwei der beliebten Schilder, die einen Buben oder ein Mädchen darstellen, wurden anonym wieder zum ursprünglichen Aufstellungsort gebracht. „Weil sechs Schilder komplett weg sind und sieben stark beschädigt wurden, glauben wir, dass da eine gezielte Aktion dahintersteckt“, sagt Pütz, der die Aktion im vergangenen Herbst zusammen mit Gemeinderätin Kirstin Kortländer gestartet hatte. Deswegen haben sie jetzt bei der Polizei Anzeige gegen unbekannt gestellt.

Insgesamt wurden 55 Kinderschilder von Mädchen, Buben und deren Eltern mit viel Mühe und Kreativität selbst bemalt und zum Schulbeginn im vergangenen Jahr entlang der Straßen aufgestellt. Die KiSchis sollen Autofahrer zu entspannterer Fahrweise animieren. Nach dem Motto: Tempo runter. Die Idee kam so gut an, dass auch in Landsberied mit Flüchtlingskindern Schilder bemalt wurden. Im Türkenfelder Kinderhaus Pfiffikus ist im Herbst ebenfalls eine Aktion geplant. (mjk)

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