Auf dem Foto: (v.r.) Folger, Christian Schmid, Bauhofmitarbeiter Markus Schmitt, der Weidentorso und ein Teilstück des renaturieren Mutterbachs, der den Anger quert.
+
Auf dem Foto: (v.r.) Folger, Christian Schmid, Bauhofmitarbeiter Markus Schmitt, der Weidentorso und ein Teilstück des renaturieren Mutterbachs, der den Anger quert.

Kottgeisering

Baumpflanzung am renaturierten Mutterbach

  • vonMax-Joseph Kronenbitter
    schließen

Mit der Pflanzung von zwei Silberweiden und einem Haselnuss-Strauch ist die Kottgeiseringer Dorferneuerungsmaßnahme „Bachrenaturierung Mutterbach“ endgültig abgeschlossen.

Kottgeisering - Das Amt für Ländliche Entwicklung hatte angeregt, den als Totholz-Biotop genutzten Torso einer abgestorbenen Weide zu ersetzen. Der renaturierte Mutterbach mit dem neuen Weg war bereits im Sommer eingeweiht worden, damals konnten jedoch die Bäume noch nicht gepflanzt werden. Bürgermeister Andreas Folger berichtete jetzt, dass der Weg intensiv genutzt werde, auch die Sitzgruppe mit Zugang zum Bach. „Wir haben die Anregung aus der Bevölkerung umgesetzt, ein Geländer zum Festhalten zu installieren.“ Denn ältere Leute nutzen das frische Bachwasser zum Kneippen.

Ein erster Kritikpunkt an der Maßnahme wurde auch schon an Folger adressiert: Viele Leute hätten gefragt, warum man nur einen mit 80 Metern vergleichsweise kurzen Abschnitt des Mutterbachs renaturiert habe. Folger sagte dazu, dass man froh sei, dieses Stück geschafft zu haben – die Maßnahme war jahrelang diskutiert und von Anwohnern heftig bekämpft worden. Fertig ist mittlerweile auch die private Baumaßnahme eines Grundeigners, der unweit des Mutterbachs einen großen Weiher angelegt hatte und diesen mit Bachwasser speist.

Auch interessant

Kommentare