Julian Brandt: Wechsel zu Dortmund fix - FC Bayern geht leer aus

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Hühner auf einem Bauernhof.

Kottgeisering

Jetzt formiert sich eine Bürgerinitiative gegen den geplanten Hühnerstall

Der geplante Bau einer Halle für über 5000 Legehennen eines Bio-Bauern hat zu massiven Beschwerden im Gemeinderat und bei den Bürgern geführt. Nun wird über Protestmaßnahmen diskutiert.

Kottgeisering Obwohl sich Politiker und Bürger in der Sache einig sind, sind die Gemeinderäte geteilter Meinung darüber, ob Protestbanner auch auf öffentlichem Gelände aufgestellt werden sollen. Beide Seiten protestieren vor allem dagegen, dass durch die so genannte Privilegierung diese massive Bebauung – geplant ist eine 1500 Quadratmeter große Halle samt 19 000 Quadratmeter großem Auslauf – kaum abzuwenden ist. Landwirten werden damit Bauvorhaben auch in Bereichen erlaubt. wo eigentlich nicht gebaut werden darf.

Nun hat sich eine Bürgerinitiative gebildet, die bei Bürgermeisterin Sandra Meissner (BV) die Erlaubnis erbeten hat, zwei Protestbanner auf Gemeindegrund aufzustellen. Die Bitte war kurzfristig eingegangen, weshalb sie nicht mehr auf die offizielle Tagesordnung der jüngsten Ratssitzung gesetzt werden konnte. Ein Beschluss war dadurch unmöglich. Dennoch sprach Meissner das Thema in der Sitzung an und löste damit eine kontroverse Debatte aus.

Oskar Ostermeir (CSU) vertrat die Ansicht, dass sich die Gemeinde aus diesem Thema komplett heraushalten sollte. Er befürchtete einen Präzedenzfall: „In dieser Frage sind wir uns ja einig. Aber was machen wir, wenn es mal ein kontroverses Thema gibt?“ Er wolle dann nicht entscheiden, wer welches Plakat auf öffentlichem Grund aufstellen dürfe. Petra Mulitze (Grüne) verwies außerdem darauf, dass man noch nicht wisse, was auf dem Plakat steht. Sie befürchtet, dass die Gemeinde mit den Aussagen in Verbindung gebracht wird. Ähnlich äußerte sich SPD-Rat Stefan Schleibner: „Wenn ich mich mit einer Aussage identifizieren soll, die ich nicht kenne, fühle ich mich unwohl.“

Die Bürgervereinigung sah die Anfrage dagegen positiv. Katrin Kronenbitter und Maria Klotz forderten unisono, die Frage nicht ganz so strikt abzulehnen. Der Gemeinderatsbeschluss sei zwar einstimmig gefallen, rechtlich stünden die Chancen auf eine Ablehnung des privilegierten Vorhabens aber schlecht. „Deshalb brauchen wir jetzt den Druck der öffentlichen Diskussion“, sagte Kronenbitter. Wilhelm Huß (BV) teilte auch die Angst vor einem Präzedenzfall nicht. „Wenn wieder eine solche Anfrage kommt, können wir ja erneut abstimmen.“

Da sich letztlich kein einheitliches Meinungsbild im Gremium ergab, will die Anfrage der Bürgerinitiative nun in der nächsten Ratssitzung offiziell abstimmen lassen.

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