Vorbereitung abgeschlossen

Das Nest für den Storch ist extra gepolstert

Das Nest ist bereitet. Aber ob das Storchenpaar, das im vergangenen Jahr mehrere Tage lang stundenweise in Kottgeisering vorbeigeschaut hatte, das Nest diesmal auch tatsächlich nutzt, ist völlig offen.

KottgeiseringWenn sich auch dieses Mal kein Storchenpaar dauerhaft niederlässt: An der Sorgfalt, mit der die Feuerwehrler die von Schlossermeister Andreas Lütt zusammengeschweißte Grundkonstruktion mit einer Menge Zweigen ergänzt haben, kann’s nicht liegen. „Wir haben wieder Eichenäste verwendet, weil die dauerhafter sind als alle anderen Holzarten“, erklärt Feuerwehrkommandant Christian Bichler.

Krähen hatten Zweige gestohlen

Wobei die Festigkeit des Holzes nicht der Grund war, warum die Feuerwehr nach fünf Jahren die beiden Nester auf dem Schlauchturm des Kottgeiseringer Gerätehauses und auf einem Feldstadel südlich des Dorfes erneut ausrüsten musste. „Wir haben beobachtet, dass die Krähen sich für ihren eigenen Nestbau von unseren Zweigen bedienen“, berichtet Willi Huß. Zuletzt waren fast gar keine Zweige mehr übrig.

Die Mitte der Brutstätte ist sogar recht gemütlich mit weicherem Gras ausstaffiert. Aber einen eigenen Beitrag zum Nestbau sollen die künftigen Bewohner auch noch selbst bringen.

Bürgermeisterin Sandra Meissner, die den Nest-Helfern die von der Gemeinde spendierte Brotzeit vorbeigebracht hatte, hatte im April 2016 an mehreren Tagen und an mehreren Stellen im Dorf die Störche beobachtet. „Sie kamen meistens am Morgen und standen auch auf den Dächern der Bücherei und des Pfarrheims“, berichtete Meissner.

Durch den Landschaftpflegeverband war zuletzt der Graben am Mutterbach im Ampermoos freigeräumt worden. Nicht zuletzt deswegen, damit die Störche leichter Frösche als Beute fangen können. Ob Meister Adebar und seine Gattin das kapieren, wird sich in ein paar Wochen zeigen. (mjk)

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