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Photovoltaik-Projekt

Neue Chance für flaches Solarfeld

Kottgeisering – Aus der geplanten Freiflächen-Photovoltaikanlage westlich des Dorfes könnte doch noch etwas werden. Der Investor, der die Fläche vom Grundstücksbesitzer gepachtet hatte, will nun eine Anlage installieren, die trotz schwindender Gewinnmargen wirtschaftlich betrieben werden soll.

Clou der Anlage ist, dass auf die sonst übliche Unterkonstruktion verzichtet werden soll und die Panele rahmenlos direkt auf dem Boden liegen. Damit seien die Kosten um 30 Prozent reduzierbar. Für die Errichtung ist eine Bauleitplanung samt städtebaulichem Vertrag notwendig, der aber von den Grundstücksbesitzern vor drei Jahren gestoppt wurde. Jetzt will der Investor aus Kassel die Planungen wieder aufnehmen.

Vorgesehen ist ein vollfächiges Auslegen der Panele. Nur ein schmaler Streifen ist für eine niedrige Hecke vorgesehen. Im ursprünglichen Plan war noch eine 400 Quadratmeter große Streuobstwiese geplant. Ob und wo der notwendige Ausgleich erfolgen soll, ist noch offen.

Die vorhandene Humusschicht des Ackers müsse bei dem neuen Verfahren nicht abgetragen werden, sie wird lediglich von einer Kiespackung überdeckt. Eine zweilagiges Gewebe soll schattenwerfenden Unkrautwuchs verhindern und gleichzeitig Niederschlagswasser durchsickern lassen. Weil die Panele nicht aufgeständert seien, gebe es auch keine Fernwirkung, sondern lediglich den „Eindruck eines Sees“.

Von den Gewerbesteuereinnahmen verbleiben mindestens 70 Prozent in Kottgeisering. Der Gemeinderat beschloss, die Planungskosten durch einen städtebaulichen Vertrag mit dem Investor abzudecken.   (mjk) 

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