Brexit: London und Brüssel einig über künftige Beziehungen - Übergangsphase soll verlängert werden

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Blick auf die Bahnunterführung von der Nordseite: Der Überbau über den Regenwasserkanal muss nun möglichst dünn ausfallen.

Durchfahrtshöhe von vier Metern soll erreicht werden 

Neue Unterführung zu niedrig: Landwirte schlagen Alarm

Seit vier Wochen ist die Unterführung unter der Bahnlinie eingeschoben – jetzt wird in Kottgeisering über die tatsächliche Durchfahrtshöhe diskutiert. Die Landwirte schlagen Alarm.

Kottgeisering – Ziel der Landwirte ist, diese möglichst hoch zu bauen. In einem schriftlichen Antrag von Rupert Keller, Ortsobmann des Bauernverbands, forderte dieser im Auftrag der örtlichen Landwirte, die Durchfahrtshöhe der neuen Unterführung im Interesse der Befahrbarkeit für landwirtschaftliche Maschinen auf vier Meter festzulegen.

Bisherige Beschlusslage des Gemeinderats aus der vorhergehenden Wahlperiode ist die, die Höhe beim neuen Bauwerk unverändert zu belassen. Diese betrug im Mittel 3,40 Meter – die Straße liegt im Gefälle, deswegen gibt es an den beiden Ausgängen unterschiedliche Höhen.

Die Deutsche Bahn als Bauherr der Unterführung hatte der Gemeinde zwar angeboten, ein sogenanntes Aufweitungsverlangen in der Höhe und / oder der Breite zu stellen. Darauf wollte der Gemeinderat aber verzichten. Grund waren unter anderem die zu hohen Beteiligungskosten.

Nach Meinung der Landwirte sollte eine Erhöhung auf vier Meter trotzdem möglich sein. Hierzu müsste der Regenwasserkanal mit minimaler Überdeckung durch die Unterführung verlegt werden. Wie viel nach Einbau der Leitung und der Straßendecke dann tatsächlich als Durchfahrtshöhe übrig bleibt, konnte in der Sondersitzung des Gemeinderats nicht abschließend geklärt werden.

Bürgermeisterin Sandra Meissner (BV) formulierte den Beschluss so, dass eine „maximale technische Höhe von bis zu vier Metern“ erreicht werden soll. „Dafür stellen wir ein Budget von bis zu 20 000 Euro zur Verfügung.“ Gleichzeitig wollten die Gemeinderäte aber verhindern, dass der überörtliche Schwerverkehr diese Unterführung künftig als willkommene Querungsmöglichkeit der Bahnlinie nutzt. Geprüft werden soll, ob dies mit einer Beschilderung erreicht werden kann: zum Beispiel einer Beschränkung der Tonnage oder nur für Anlieger.

von Max-Joseph Kronenbitter

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