Straße nach Brandenberg wieder ein Thema

Die Kottgeiseringer Bauern fahren die Straßen kaputt – und die Gemeinde setzt die Straßenunterhaltszuschüsse des Landkreises nicht dafür ein, die Straße endlich zu asphaltieren. Mit diesem Vorwurf kämpft Landwirt Alois Schmid aus Brandenberg seit Jahren für eine Verbesserung der Ortsverbindungsstraße zwischen seinem Moorenweiser Ortsteil und Kottgeisering.

Kottgeisering – Denn diese Kiesstraße sei mit „zirka 380 größeren und kleineren Schlaglöchern übersät“, wie er erneut an den Gemeinderat von Kottgeisering geschrieben hatte. Von seiner Heimatgemeinde Moorenweis hat er keine Unterstützung erhalten, weil der fragliche Straßenabschnitt auf Kottgeiseringer Flur liegt. Aber er bekam Hilfe aus dem Landratsamt, das Schmid neben einigen Ministerien auch immer wieder eingeschaltet hatte. Die Löcher wurden auf Intervention der Kreisbehörde mit Asphaltfräsgut, einem Abfallprodukt des Straßenbaus, geflickt.

„Die Straße ist zwar keine Rennstrecke, aber ordnungsgemäß unterhalten“, erklärte Bürgermeisterin Sandra Meissner (Bürgervereinigung/BV) im Gemeinderat. Willi Huß (BV) regte an, mit einem Gräter ein ordnungsgemäßes Straßenprofil herzustellen. „Das Wasser läuft nicht auf die Seiten hin weg, damit entstehen Pfützen“, sagte Huß. Seine Fraktionskollegin Maria Klotz plädierte dagegen dafür, diese Maßnahme solange zu verschieben, bis die vielen Baustellen entlang der Bahnstrecke und in Bälde am großen Wertstoffhof abgeschlossen seien.

(mjk)

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