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Entwicklungskonzept

Wie sich Kottgeisering künftig entwickeln soll

In der Kottgeiseringer Baukultur ist der Wurm drin. Abhilfe könnte ein Rahmenplan bringen, der das Entwicklungsziel der Gemeinde zeigt. Der Plan war Thema im Gemeinderat. 

Kottgeisering  Bauwerber können nicht immer so bauen, wie sie möchten – aber die Gemeinde kann Garagenansammlungen entlang der Straße nicht verhindern. Für das Projekt Seniorenwohnen im Ortszentrum findet sich partout kein Platz – aber zahlreiche alte Hofstellen gammeln vor sich hin. Ein Rahmenplan könnte Abhilfe schaffen.

Das Entwicklungskonzept zeigt neben der städtebaulichen Qualität auch eine dorfverträgliche Bevölkerungsentwicklung sowie die Bewältigung des ruhenden und fließenden Verkehrs auf. Bürgermeisterin Sandra Meissner (BV) hatte die Architektin Vera Winzinger eingeladen, ihre Ideen im Gemeinderat zu präsentieren. Die Entwicklung müsse man von innen nach außen planen und die Nachverdichtung im Ort ausloten, sagte sie. „Ein erster Schritt wäre die genaue Bestandsaufnahme der Substanz im Untersuchungsgebiet.“

Rahmenplan könnte Vorgaben für einen späteren Bebauungsplan liefern

Dieses würde sich auf den Altort im Bereich des Urkatasters beschränken. Parkverhältnisse, Raumkanten, Gebäudenutzungen und -höhen seien dabei genauso interessant wie ortstypische Situationen. „Die Analyse baut auf die Vorbereitungsplanung zur Dorferneuerung auf und würde in Teilen vom Amt für Ländliche Entwicklung bezuschusst werden“, so Vera Winzinger weiter. Zwar hätte der Plan keine Rechtsverbindlichkeit, würde aber das bauliche Entwicklungsziel der Gemeinde formulieren, auf das bei einzelnen Bauvorhaben Bezug genommen werden könnte.

Gleichzeitig könnte der Rahmenplan Vorgaben für einen späteren Bebauungsplan liefern. Das Ziel sei, dass ein Bauwerber zuerst zur Gemeinde kommt und klärt, was möglich ist und gewünscht wird und erst dann einen Plan zeichnen lässt – nicht umgekehrt „Der Rahmenplan soll den Dialog fördern, sodass es zum Schluss für alle passt“, sagte Meissner. Eine Bürgerbeteiligung ist Winzinger zufolge nicht nur möglich, sondern auch gewünscht. Wie intensiv die Bürger dann einsteigen, sei völlig offen. Genauso wie die Frage, ob sich ein Ortsentwicklungsplan anschließen sollte. (mjk) 

Rubriklistenbild: © Archiv (mjk)

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