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Aus schneebedeckter Fahrbahn: zwei Linienbusse frontal zusammengestoßen

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Zwei Linienbusse sind zusammen gekracht, die Feuerwehr ist vor Ort
Zwei Linienbusse sind frontal ineinander gekracht - dies zog ein Großaufgebot von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst nach sich. © Feuerwehr FFB

Fürstenfeldbruck - Frontal zusammengekracht waren zwei Linienbusse am frühen Montagvormittag des 29. Novembers im Brucker Ostern.

Ein Linienbus kam gegen 8 Uhr auf der Fraunhoferstraße in Fürstenfeldbruck aufgrund schneebedeckter Fahrbahn ins Rutschen und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß der Bus frontal mit einem entgegenkommenden Linienbus zusammen. Aufgrund des Meldebilds wurden neben der Freiwilligen Feuerwehr Fürstenfeldbruck auch die Kräfte der Feuerwehr Gernlinden, Feuerwehr Emmering, der Freiwillige Feuerwehr Aich, der Kreisbrandinspektion FFB, des THW OV Fürstenfeldbruck, sowie ein Großaufgebot des Rettungsdienst zur Einsatzstelle in die Hasenheide alarmiert.

Zehn Patienten untersucht

Nach ersten umfangreichen Sicherungsarbeiten durch die Feuerwehren konnten schließlich Sanitäter und Ärzte zu den Businsassen, um diese zu sichten und in Verletzungskategorien einzuteilen. Hierbei wurden mehr als zehn Patienten untersucht. „Die meisten Fahrgäste konnten glücklicherweise selbstständig in einen Ersatzbus steigen der den Wärmeerhalt bei den winterlichen Temperaturen gewährleistete“, heißt es bei der Feuerwehr FFB. „Bei dem Zusammenstoß wurden acht der neun Fahrgäste, sowie die beiden Busfahrer leicht verletzt. Von den zehn Verletzten wurden insgesamt acht Personen in umliegende Krankenhäuser gebracht.“, teilt die Brucker Polizei mit.

50.000 Euro Schaden

Ein zusätzlich angeforderter Großraumrettungswagen der Berufsfeuerwehr München musste nicht mehr eingesetzt werden. Nach gut eineinhalb Stunden konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. An den Bussen entstand laut Polizei ein Schaden von 50.000 Euro, beide mussten abgeschleppt werden. 

Parallel weiterer Einsatz

„Parallel zum ersten Einsatz kam es im Westen der Kreisstadt zu einem weiteren Verkehrsunfall. Die hier ausgetretenen Betriebsmittel wurden mit Unterstützung durch die Feuerwehr Puch gebunden und die Einsatzstelle anschließend geräumt“, teilt die Feuerwehr zudem mit.
red

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