Die Baustelle an der Wittelsbacher Mittelschule nimmt immer weiter Formen an.
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Generalsanierung und Erweiterung wird teurer

Erneute Kostensteigerung

  • Claudia Becker
    VonClaudia Becker
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Germering – Die Erweiterung der Grundschule, die Generalsanierung und Aufstockung der Mittelschule, der Bau einer Hausmeisterwohnung und einer neuen Pausenhalle für die Mittelschule sowie der Neubau von zwei Einfachturnhallen und eines Gebäudes zur Mittagsbetreuung – all das steht auf dem Realisierungsplan der Architekten Peter Oppenheimer und Paul Bungarten, und das bereits seit August 2017. Bei einem Rundgang über die Baustelle mit Germerings Stadträten wurden wieder einige Fragen geklärt.

Noch sei kein Ende in Sicht, Verzögerungen und immer neu auftretende Probleme haben nicht nur den Zeitplan ein wenig durcheinander gebracht, auch die Kosten sind weiter gestiegen. Ursprünglich waren 33 Millionen Euro für das Projekt veranschlagt worden, schnell wurden 39 Millionen daraus, mittlerweile ist die Schätzung um weitere fünf Millionen gestiegen und liegt nun bei rund 44 Millionen. Grund für die Kostensteigerung sind unter anderem die Preissteigerung und der Lieferengpass beim Material wie den rund 250 zu verbauenden Fenstern und den von den Plänen des 1965 gebauten Gebäudes abweichenden Ist-Situationen. So seien laut Oppenheimer und Bungarten teilweise ausbetonierte Felder in der Rippendecke eingezeichnet gewesen, die es gar nicht gab – das wiederum stellte eine Problematik für den Brandschutz dar, so die Architekten.

„Der Baupreisindex ist seit 2016 gestiegen“, sagt Oppenheimer. Damals wurden die Planungen für das Großprojekt aufgenommen. Neben den „absolut“ notwendigen Sanierungsarbeiten wie dem Herstellen eines aktuellen Standards an Brandschutz will das Geretsrieder Architekturbüro vor allem eines herstellen, Transparenz und Helligkeit. Viele Glasfronten und ein offenes Konzept sowohl für die Schüler der Grund- als auch der Mittelschule soll entstehen. So soll nach Fertigstellung des mittleren Traktes ein Durchschreiten von der Mittel- bis zur Grundschule möglich sein – von der Wittelsbacherstraße bis zu Kurfürstenstraße und wieder zurück.

Oppenheimer: „Die Kleinen sollen mit den Großen lernen“

„Die Kleinen sollen mit den Großen lernen“, erklärt Oppenheimer. Außerdem solle die Möglichkeit gegeben werden, schulische Feste oder organisatorische Verpflichtungen wie Elternabende dort abhalten zu können. Türen werden, wie bereits im fertiggestellten Teil der Theresen-Grundschule, individuell zu öffnen sein, damit sich die Räume je nach benötigter Platzkapazität anpassen lassen.

Der Baustellenrundgang umfasste auch einen Abstecher in den Keller. Hier seien wieder viele Abweichungen von den ursprünglichen Plänen aufgetreten – Pfeiler und Stützen, die nicht vorhanden waren. NebenWerk- und Musikräumen wird auch unten ein Verbindungsweg zu den Turnhallen entstehen, und als wichtigstes, ein weiterer Fluchtweg. Der Bau lasse sich in drei Teile untergliedern, erläutert Oppenheimer, alles mit unterschiedlichen Bauzeiten, die aber alle auf den gleichen Stand gebracht werden müssten. Immerhin könne nicht ein Klassenzimmer vollständig mit allerlei neuer Technik bestückt sein, während im anderen Zimmer die Leitungen fehlen würden.

Die Corona-Krise und die damit einhergehenden Lieferengpässe würden wohl gerade im Winter noch eine Herausforderung für den Bauleiter darstellen. Immerhin müssen die fehlenden Fenster irgendwie kompensiert werden. „Als Übergangslösung muss eine Folienkonstruktion dienen“, sagt Oppenheimer. Es sei zu wünschen, dass bis dahin keine weiteren unvorhergesehenen Probleme auftauchen, da sind sich auch die Stadträte einig.

Becker

Rubriklistenbild: © Becker

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