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Ein Quartett vertritt den Landkreis in Berlin

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Von: Miriam Kohr

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Landkreis - In bewährten Händen wird die Vertretung der beiden Bundestags-Wahlkreise in unserem Verbreitungsgebiet bleiben: Die beiden bisher bereits in der Bundeshauptstadt Berlin vertretenen CSU-Politiker Katrin Staffler (Wahlkreis Fürstenfeldbruck) und Michael Kießling (Wahlkreis Starnberg-Landsberg mit Germering) verteidigten ihr Mandat jeweils trotz Stimmenverlusten eindeutig gegenüber den SPD-Kontrahenten Michael Schrodi beziehungsweise Carmen Wegge.

Wahlabend live zur bundestagswahl fand wieder im landratsamt fürstenfeldbruck statt
1 / 20Der Wahlabend live zur Bundestagswahl im Landratsamt Fürstenfeldbruck © Hans Kürzl
Wahlabend live zur bundestagswahl fand wieder im landratsamt fürstenfeldbruck statt
2 / 20Der Wahlabend live zur Bundestagswahl im Landratsamt Fürstenfeldbruck © Hans Kürzl
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3 / 20Der Wahlabend live zur Bundestagswahl im Landratsamt Fürstenfeldbruck © Hans Kürzl
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4 / 20Der Wahlabend live zur Bundestagswahl im Landratsamt Fürstenfeldbruck © Hans Kürzl
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5 / 20Der Wahlabend live zur Bundestagswahl im Landratsamt Fürstenfeldbruck © Hans Kürzl
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6 / 20Der Wahlabend live zur Bundestagswahl im Landratsamt Fürstenfeldbruck © Hans Kürzl
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7 / 20Der Wahlabend live zur Bundestagswahl im Landratsamt Fürstenfeldbruck © Hans Kürzl
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9 / 20Der Wahlabend live zur Bundestagswahl im Landratsamt Fürstenfeldbruck © Hans Kürzl
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10 / 20Der Wahlabend live zur Bundestagswahl im Landratsamt Fürstenfeldbruck © Hans Kürzl
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13 / 20Der Wahlabend live zur Bundestagswahl im Landratsamt Fürstenfeldbruck © Hans Kürzl
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20 / 20Der Wahlabend live zur Bundestagswahl im Landratsamt Fürstenfeldbruck © Hans Kürzl

Letztere dürfen sich aber nicht nur wegen des Bundesergebnisses ihrer Partei freuen. Beide schafften über die bayerische Wahlliste der SPD ebenfalls den Einzug ins Bundesparlament. Dieses Quartett vertritt nun als einzige den gesamten Landkreis Fürstenfeldbruck.

Walter-Rosenheimer ist raus

Beate Walter-Rosenheimer (Grüne) zieht dagegen nicht mehr in den Bundestag ein. „Mit meinem Schritt, relativ spät anzutreten, war das Risiko mit ein programmiert. Ich finde es schade“, schrieb Walter-Rosenheimer auf Facebook. „Es war eine super spannende Zeit.“

Ulrich Bode (FDP) scheiterte knapp. „Für mich ändert sich also nichts“, so der Liberale, der im Kreistag und im Eichenauer Gemeinderat vertreten ist. Die FDP habe jedoch in Berlin eine gute Verhandlungsbasis. „Union wie SPD werden für die Kanzlerschaft alles geben müssen.“ Nach Meinung Bodes könnte man es wieder mit „Jamaika“ (Union, Grüne, FDP) versuchen.

Staffler wünscht sich Jamaika

„Ich freue mich über mein persönliches Ergebnis“, so Staffler. Die Türkenfelderin sah den Wiedereinzug in den Bundestag auch als persönliche Bestätigung ihrer Arbeit in den letzten vier Jahren. Dass die Union in den letzten Tagen noch habe etwas aufholen können, habe man an der Stimmung an den Infoständen bemerken können. Als Regierungskoalition würde Staffler „Jamaika“ bevorzugen. „Das hätte 2017 schon klappen können. Ich kann es mir auch diesmal wieder gut vorstellen.“ Insgesamt, so Staffler, müsse man aber über das Klima im Wahlkampf nachdenken. „Vom Lacher bis zum Lebenslauf waren so viele Kleinigkeiten so wichtig.“ Diese Oberflächlichkeit habe sie als „mittlerweile extrem“ empfunden.

Auf „Jamaika“ hofft ebenfalls der Mammendorfer CSU-Landtagsabgeordnete Benjamin Miskowitsch. Zum schlechtesten Ergebnis seiner Partei bei einer Bundestagswahl überhaupt meinte er lapidar: „Es ist schon bezeichnend, dass wir uns als CSU über knapp 32 Prozent in Bayern freuen müssen.“

Schrodi in bester Stimmung

Weitaus besserer Stimmung war der Sozialdemokrat Michale Schrodi, der mit seiner Familie aber nur kurz im Landratsamt verweilte. „Die SPD ist Sieger dieses Abends. Es sei ein klarer Auftrag der Wähler an die SPD zur Regierungsbildung“, sagte der Olchinger. Ausführlicher äußerte sich der Gröbenzeller SPD-Gemeinderat Peter Falk. Die Sozialdemokratie sei gestärkt aus der Wahl hervor gegangen. Er erwartet angesichts der zu erwartenden Dreierkoalition schwere Verhandlungen. „Im Prinzip hatten wir aber schon jetzt so ein Bündnis mit SPD, CDU und CSU.“ Damit spielte Falk auf die unionsinternen Querschüsse aus München an. „Deutschlandweit wäre aber Söder nicht der gefährlichere Kandidat gewesen, nur in Bayern“, ist sich Falk sicher.

Im Gegensatz zu ihm war Ernestine Martin-Köppl als Kandidatin der Linken mit Wundenlecken beschäftigt. „Vom Wahlkampf her hatte ich ein besseres Gefühl.“ Den habe man auch regional mit viel Engagement geführt. „Die Menschen haben halt eher Personen wie Programme gewählt“, kommentiert Martin-Köppl den Sachverhalt, dass die Linke nur dank drei gewonnenen Direktmandate der Wiedereinzug gelungen ist.

Ebenfalls verloren hat die bisher stärkste Oppositionspartei im Bundestag, die AfD. Von deren Stimmenverlust ist auch Florian Jäger betroffen, der nicht in den Bundestag einziehen wird.
Hans Kürzl

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