Gesellenbriefüberreichung der Bäckerinnung: Obermeister Werner Nau, Jeorge Bkhit, Jakob Boos und Kreishandwerksmeister Franz Höfelsauer.
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Gesellenbriefüberreichung der Bäckerinnung (von links): Obermeister der Bäckerinnung Werner Nau, Jeorge Bkhit, Jakob Boos und Kreishandwerksmeister Franz Höfelsauer.

Handwerkliches Wertpapier

Fünf Bäckergesellen und eine Bäckerei-Fachverkäuferin beenden Ausbildung

Fürstenfeldbruck – Trotz Corona im Handwerk angekommen: Zwei Bäckergesellen erhielten in den Büroräumen der Brucker Kreishandwerkerschaft vom Obermeister der Bäckerinnung, Werner Nau, ihren Gesellenbrief und die Zeugnisse ausgehändigt.

„Heute ist es leider nicht so festlich wie sonst“, meinte Nau bei der Überreichung der Urkunden. Dennoch hat es die Freude bei beiden Junggesellen über das handwerkliche „Wertpapier“ nicht geschmälert. Insgesamt beendeten fünf Bäckergesellen und eine Bäckerei-Fachverkäuferin ihre dreijährige Ausbildung. Neben Jakob Boos aus Entraching (Finning), der im Bäckereibetrieb von Uli Drexler aus Jesenwang seine Ausbildung erfolgreich beendete, war auch Jeorge Bkhit aus Fürstenfeldbruck, der seine Ausbildung im Betrieb von Thomas Bömmel in Olching erfolgreich absolvierte, erschienen.

„Das liegt wohl an der Urlaubszeit“, meinte Nau, der gern auch Quirin Hans, Helmut Frietinger und Maximilian Georg Steber aus Luttenwang, sowie Kosovar Hoti und Altina Bytyqi aus Olching Zeugnis und Gesellenbrief ausgehändigt hätte. Mit anerkennenden und aufmunternden Worten gratulierten Nau und Kreishandwerksmeister Franz Höfelsauer zumindest den beiden erschienenen Junggesellen und gaben ihnen zugleich auf den Weg mit: „Bleiben Sie dem Handwerk treu und machen Sie Werbung für diesen krisensicheren Beruf.“

„Natürlich sind wir froh, dass wir nun fünf neue Bäckergesellen und eine Verkäuferin haben. Ich hoffe nur, sie bleiben auch alle weiterhin dabei.“ Für die 14 backenden Innungsbetriebe im Landkreis sei das nur ein „Tropfen auf den heißen Stein.“ Trotz intensivster Bewerbung des Berufs wolle kaum jemand Bäcker werden, meinte Nau. „Ich verstehe nicht, dass es so schwierig ist, der Jugend diesen äußerst attraktiven und kreativen Beruf schmackhaft zu machen.“

red

Quelle: Kreisbote

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