Die Buden standen schon bereit, eigentlich hätten die Händler jetzt die Schlüssel bekommen sollen.
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Die Buden standen schon bereit, eigentlich hätten die Händler jetzt die Schlüssel bekommen sollen.

Nach Abwägung aller Für und Wider

Germeringer Christkindlmarkt abgesagt

Germering - Die Situation spitzte sich zu, die Ansteckungsrate von Corona in Bayern steigt in Höhen, die so nie gewesen sind - so schreiben es die Verantwortlichen im Germeringer Rathaus. 

Rundum sagen Kommunen wie Starnberg oder Fürstenfeldbruck ihre Märkte und Großveranstaltungen ab. Inzwischen gehört auch die Landeshauptstadt München dazu. Der Bayerische Ministerpräsident spricht von Vorgaben für Christkindlmärkte in Richtung „Maske tragen“ und 2-G-Zonen überall dort, wo Alkohol ausgeschenkt wird. Die Unsicherheit von Veranstaltern und auch Händlern wächst, jeden Tag werden neue Vorgaben diskutiert.

Germering hat sich für eine Absage entschieden

Nach einer intensiven Besprechung und Abwägung haben die Zweite Bürgermeisterin, die Referentin für Märkte aus dem Stadtrat, das Verwaltungs- und Rechtsamt und der Vertreter der Händler an die Fraktionssprecher der Fraktionen des Stadtrats die Empfehlung gegeben, den Christkindlmarkt in Germering abzusagen.

Technisch und auch personell kann Germering eine etwaige Maskenpflicht und 2-G-Regelung für den Christkindlmarkt weder organisatorisch leisten noch kontrollieren. So sei es beispielsweise nicht möglich noch rechtzeitig für eine Umzäunung des Geländes zu sorgen. Die Rückmeldungen aus den Fraktionen waren eindeutig: schweren Herzens und unter Berücksichtigung aller Argumente des Für und Widers stimmen alle Fraktionen einer Absage des Christkindlmarktes zu.

„Der Schutz aller Beteiligten macht es notwendig, eine verantwortungsvolle Entscheidung für Germering zu treffen. Sie jetzt zu treffen ist den Händlern gegenüber geschuldet, die ab Mittwoch die Schlüssel für die Hütten bekommen sollten, um aufzubauen. Die exponentiell steigenden Infektionszahlen machen eine Durchführung leider unmöglich“, sagt Manuela Kreuzmair, Zweite Bürgermeisterin.

red

Quelle: Kreisbote

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