Die „Krankenhausampel“ stellt sich in Bayern auf gelb, wenn innerhalb von einer Woche mehr als 1.200 Personen mit Corona neu aufgenommen werden mussten. Darauf folgt dann beispielsweise wieder eine FFP2-Maskenpflicht.
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Die „Krankenhausampel“ stellt sich in Bayern auf gelb, wenn innerhalb von einer Woche mehr als 1.200 Personen mit Corona neu aufgenommen werden mussten. Darauf folgt dann beispielsweise wieder eine FFP2-Maskenpflicht.

Bayerisches Kabinett hat neue Maßnahmen gegen Corona beschlossen

Die Krankenhausampel hat nun das Sagen

Region– Der Inzidenzwert ist nicht mehr wichtig für die Corona-Regelungen, Diskotheken dürfen ab Oktober wieder öffnen und die FFP2-Maskenpflicht fällt – diese und weitere Änderung gab Minister Markus Söder am Dienstag bei einer Pressekonferenz bekannt. Hier die wichtigsten Änderungen, von denen viele bereits am 2. September in Kraft treten.

Die Verschärfung von Anti-Corona-Maßnahmen hängen ab 2. September nicht wie sonst von der 7-Tage-Inzidenz ab, sondern von einer sogenannten Krankenhausampel. Diese schaltet auf Gelb, wenn bayernweit innerhalb von einer Woche mehr als 1.200 Personen mit Corona neu aufgenommen werden mussten. Dann sollen auch wieder eine FFP2-Maskenpflicht oder Kontaktbeschränkungen beschlossen werden. Warnstufe Rot ist erreicht, wenn mehr als 600 Corona-Patienten auf Intensivstatio-nen in Bayern liegen. Dann sollen die Maßnahmen gegen Corona weiter verschärft werden.

Unabhängig von der Inzidenz gilt ab Donnerstag, 2. September, auch die 3G-Regel für Innenräume. Ausgenommen sind private Bereiche, ÖPNV, Handel, Außenveranstaltungen bis 1.000 Personen, Gottesdienste, Demos und Kinder unter sechs Jahren. Auch eine FFP2-Maskenpflicht gibt es nicht mehr, bedeutet also, dass nun wieder medizinische Masken erlaubt sind. Außerdem entfällt die Sperrstunde für die Gastronomie. Clubs und Diskotheken dürfen mit der 3G-Regel ab Oktober öffnen. Ab Klasse Fünf wird nun drei Mal in der Woche getestet; in der Grundschule zwei Mal pro Woche. Zunächst gilt wieder eine Maskenpflicht am Platz. Laut Söder soll es künftig keine Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich und auch keinen klassischen Lockdown, beispielsweise mit Ladenschließungen mehr geben.

red

Quelle: Kreisbote

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