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Luzienhäuschen schwimmen wieder: Nach einem Jahr Corona-Pause fand der Brauch an der Amper wieder statt

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Von: Dieter Metzler

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Fürstenfeldbruck – Aufgrund der Corona-Pandemie musste das traditionelle Luzienhäuslschwimmen im vergangenen Jahr abgesagt werden. Heuer durften die Schüler ihre selbstgebastelten Luzienhäusl auf der Amper wieder schwimmen lassen. 

Das Luzienhäuschenschwimmen fand 2021 nach einem Jahr Corona-Pause wieder in Fürstenfeldbruck an der Amper statt
1 / 36Zwar nahmen Corona-bedingt nur etwa ein Drittel der Menschen als sonst üblich am Brauch teil, aber dennoch boten die vielen selbst gebastelten, beleuchteten Häuschen ein beeindruckendes Bild. © Dieter Metzler
Das Luzienhäuschenschwimmen fand 2021 nach einem Jahr Corona-Pause wieder in Fürstenfeldbruck an der Amper statt
2 / 36Zwar nahmen Corona-bedingt nur etwa ein Drittel der Menschen als sonst üblich am Brauch teil, aber dennoch boten die vielen selbst gebastelten, beleuchteten Häuschen ein beeindruckendes Bild. © Dieter Metzler
Das Luzienhäuschenschwimmen fand 2021 nach einem Jahr Corona-Pause wieder in Fürstenfeldbruck an der Amper statt
3 / 36Zwar nahmen Corona-bedingt nur etwa ein Drittel der Menschen als sonst üblich am Brauch teil, aber dennoch boten die vielen selbst gebastelten, beleuchteten Häuschen ein beeindruckendes Bild. © Dieter Metzler
Das Luzienhäuschenschwimmen fand 2021 nach einem Jahr Corona-Pause wieder in Fürstenfeldbruck an der Amper statt
4 / 36Zwar nahmen Corona-bedingt nur etwa ein Drittel der Menschen als sonst üblich am Brauch teil, aber dennoch boten die vielen selbst gebastelten, beleuchteten Häuschen ein beeindruckendes Bild. © Dieter Metzler
Das Luzienhäuschenschwimmen fand 2021 nach einem Jahr Corona-Pause wieder in Fürstenfeldbruck an der Amper statt
5 / 36Zwar nahmen Corona-bedingt nur etwa ein Drittel der Menschen als sonst üblich am Brauch teil, aber dennoch boten die vielen selbst gebastelten, beleuchteten Häuschen ein beeindruckendes Bild. © Dieter Metzler
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6 / 36Zwar nahmen Corona-bedingt nur etwa ein Drittel der Menschen als sonst üblich am Brauch teil, aber dennoch boten die vielen selbst gebastelten, beleuchteten Häuschen ein beeindruckendes Bild. © Dieter Metzler
Das Luzienhäuschenschwimmen fand 2021 nach einem Jahr Corona-Pause wieder in Fürstenfeldbruck an der Amper statt
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Allerdings fand die Veranstaltung mit Andacht und der Segnung der Häuschen auf dem Leonhardplatz diesmal nur für die Kinder statt, die ein Häuschen gebastelt hatten. Das waren die Schüler der Philipp-Weiß-Schule und der Grundschule FFB-Mitte. Begleitet werden durften die Kinder jeweils auch nur von einer erwachsenen Person. Angesichts der aktuellen Corona-Lage galt die 2G plus-Regelung. Die Nachweise wurden an den Zugängen zum abgegrenzten Gelände streng kontrolliert, zudem bestand auf dem Gelände FFP2-Maskenpflicht.

180 Schüler haben gebastelt

Seit September waren rund 180 Schulkinder eifrig mit dem Bau ihrer Häuschen in allen Größen aus Pappe, Holz, Papier und Styropor beschäftigt. Aber auch Gruppen wie die Jugendgruppe des THW FFB beteiligte sich. Teilweise entstanden Nachbildungen von bekannten Brucker Gebäuden wie die Leonhardkirche, das Rathaus oder auch das Brucker Krankenhaus mit seinem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach. Aber auch zahlreiche bunte Häuschen schwammen die Amper herunter. Der Phantasie waren dabei keine Grenzen gesetzt.

Ansprachen waren kurz

In Anbetracht der Pandemie hielt Brucks Oberbürgermeister Erich Raff (CSU) seine Ansprache kurz. Er dankte dem Posaunenchor der Erlöserkirche für die musikalische Begleitung, sowie den beiden Pfarrern Otto Gäng und Valentin Wendebourg für den kirchlichen Beistand. Brucks Kulturreferentin Brigitta Klemenz (CSU) rief die Geschichte der Heiligen Luzia in Erinnerung.

Hintergrund des Brauchs

Der vorweihnachtliche Brauch geht auf ein Hochwasser zurück, das im 18. Jahrhundert den Ort bedrohte. Am Festtag der Heiligen Luzia, dem 13. Dezember, setzten Brucker Schulkinder damals mit Kerzen beleuchtete Nachbildungen von Häusern und Gebäuden in die Amper – und es half.

Auch dieses Jahr war es ein beeindruckendes Bild, wenn die beleuchteten Häuschen unter der Amperbrücke hindurch an der Stadtpfarrkirche vorbeischwammen, um dann im Dunkel der Nacht zu verschwinden, auch wenn wegen der coronabedingten Einschränkungen vielleicht nur ein Drittel der Menschen als sonst üblich, diesem alten Brauch, der bis heute wohl einmalig in ganz Süddeutschland sein dürfte, beiwohnten.

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